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DOI 10.1055/s-00000019

Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie

In dieser Ausgabe:

Durchführbarkeit der evidenzbasierten PTBS-Therapie in der Praxis

Evidenzbasierte Psychotherapien (EBP) haben die Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) grundlegend verändert. Allerdings gibt es Hinweise, dass diese Therapien im klinischen Alltag nicht immer akzeptiert werden. Als Reaktion darauf werden auch andere Angebote, für die es Evidenz gibt, gemacht. Ein Vergleich der Akzeptanz der EBP und der evidenz-informierten Psychotherapien (EIP) in der Routineversorgung gab es bislang nicht.

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Tau-PET-Befunde mit Bildverarbeitung interpretieren

Das Muster der Tau-Akkumulation bei der Alzheimer-Krankheit ist durch eine erhebliche Variabilität gekennzeichnet und es wurden vier unterschiedliche räumlich-zeitliche Verläufe unterschieden. Eine Arbeitsgruppe aus Genf, Schweiz, wollte eine standardisierte topografische Methode zur Validierung und Identifizierung individueller Ausbreitungswege von Tau visuell mittels Tau-PET in einem klinischen Umfeld bereitstellen.

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Metaanalyse: Zusammenhang zwischen schwieriger Kindheit und Psychose

Eine ältere Metaanalyse ergab, dass Patient*innen mit Psychose fast dreimal häufiger schwierigen Ereignisse in der Kindheit ausgesetzt waren als Kontrollpersonen. Eine niederländische Arbeitsgruppe ergründete den dringenden Bedarf an einer aktualisierten und erweiterten Evidenzsynthese durch die Untersuchung einer breiten Palette von Widrigkeiten-Subtypen und ergründete Geschlechtsunterschiede sowie das Alter beim ersten Auftreten der Psychose als relevante Faktoren.

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Behandlung von Psyche und Kognition bei Alzheimer – eine Bestandsaufnahme

Das vorliegende Review ist die zweite von drei Arbeiten zum aktuellen klinischen Behandlungsstandard bei der Alzheimer-Krankheit. Während im ersten Teil konkrete Begriffe zur Nomenklatur vorgestellt werden, werden im zweiten Teil praktische Empfehlungen gegeben, wie pharmakologische und nicht-pharmakologische Strategien zur Linderung kognitiver Beeinträchtigungen sowie verhaltensbezogener und psychologischer Symptome bei Demenz priorisiert werden sollten.

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Was sind wichtige Ziele bei der Behandlung von Menschen mit Primär Progredienter Aphasie?

Die Primär Progrediente Aphasie (PPA) ist eine neurodegenerative Erkrankung, die zu fortschreitenden Sprach- und Kommunikationsstörungen mit gravierenden Auswirkungen auf den Alltag der Betroffenen führt.

Im Rahmen einer internationalen Forschungskooperation (https://www.comet-initiative.org/Studies/Details/1871) wurden wichtige Endpunkte zur Erfassung des (Sprach-)Therapieerfolgs bei Menschen mit PPA erarbeitet (Core Outcome Set für PPA, COS-PPA). Hier berichten wir über die Ergebnisse aus Deuts...

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Experiences of (Potentially) Traumatizing Deployments and Posttraumatic Stress in Police Officers: An Exploratory Survey of Early Career Police Officers

Background As part of their career, police officers are faced with traumatic events on a regular basis and are at a higher risk of developing post-traumatic-stress disorder (PTSD) compared to the general population. The aim of this study was to examine if and how many early career police officers had already experienced potentially traumatizing situations and how many met either subsyndromal or complete PTSD criteria. A further subject of interest was if the officers knew the concept of psychosoc...

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„Katastrophale Bedingungen“ Innenansichten aus der forensischen Psychiatrie in der DDR – Haus 213, Berlin-Buch

Dieser Artikel untersucht die wenig beleuchtete forensische Psychiatrie in der DDR nach Erlass des Strafgesetzbuches von 1968. Anhand von Akten des Landesarchivs Berlin, des Bundesarchivs und des Stasi-Unterlagen-Archivs wird die historische Entwicklung der forensisch-psychiatrischen Klinik Berlin-Buch, dem „Haus 213“, nachgezeichnet.

Wie andere geschlossene psychiatrische Kliniken litt Haus 213 bis zum Ende der DDR unter Überbelegung, mangelnden Sicherheitsvorkehrungen und zunehmend katastrophal...

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Parainfektiöse aseptische Meningo-/enzephalitis nach SARS-CoV-2-Infektion: zwei Fallberichte

Neurologische Manifestationen nach COVID-19 sind zunehmend beschrieben, jedoch bleibt die Pathophysiologie parainfektiöser Prozesse unklar.Wir berichten über zwei Patienten, die nach einer SARS-CoV-2-Infektion mit Kopfschmerzen, Gangunsicherheit, kognitiven Beeinträchtigungen und entzündlichen Liquorveränderungen vorstellig wurden. Bildgebend fanden sich eine Meningitis bzw. eine Enzephalitis, jedoch kein direkter Erregernachweis. Nach Ausschluss anderer Ursachen und unter Kortikosteroidtherapie...

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