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DOI 10.1055/s-00000019

Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie

In dieser Ausgabe:

Metaanalyse: was passiert, wenn Antidepressiva abgesetzt werden?

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, war bisher unklar, wie häufig Absetzsymptome und welcher Art sie sind. Um diese Frage verlässlicher als bisher zu beantworten, hat ein Team aus Großbritannien die bestehende Studienlage systematisch durchforstet und für eine Metaanalyse ausgewertet.

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Therapie: GLP1-Rezeptorantagonisten und psychische Gesundheit

Adipöse und Menschen mit Diabetes haben schlechtere psychiatrische und kognitive Ergebnisse, sowie eine geringere Lebensqualität. Eine Studiengruppe aus Großbritannien wollte herausfinden, inwieweit GLP 1- Rezeptorantagonisten, die häufig bei diesen Patient*innen zum Einsatz kommen, die psychiatrischen, lebensqualitätsbezogenen und kognitiven Ergebnisse beeinflussen können.

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Biomarker der Gehirn-Darm-Achse zur Detektion von Depressionen untersucht

Gastrointestinale Hormone, die vom ZNS, dem enterischen Nervensystem und dem Magen-Darm-Trakt ausgeschieden werden, spielen eine entscheidende Rolle bei Depressionen, wie viele Studien zeigen. In einer systematischen Übersichtsarbeit und Metaanalyse chinesischer Forscher*innen wurde versucht die Zusammenhänge zwischen Gehirn-Darm-Peptidkonzentrationen und depressiven Störungen zu klären.

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Anticholinerge Last: Einfluss auf Kognition und Gehirnstruktur bei Psychosen

Forscher*innen der medizinischen Fakultät der Universität von Minnesota, USA, wollten feststellen, ob genetische Veranlagungen für kognitive Fähigkeiten oder psychiatrische Erkrankungen mit der anticholinergen Last, d.h. der Gesamtexposition mit anticholinergen Substanzen, interagieren und Kognition und Gehirnstruktur bei Menschen mit psychotischen Störungen beeinflussen.

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Ten years of maintenance treatment of severe melancholic depression in an adult woman including discontinuation experiences

Background There are only few publications on long-term treatments for major depressive disorder (MDD) lasting 5 years or longer. Most clinical controlled trials lasted no longer than 2 years and some recent studies suggested an advantage of cognitive behavioral therapy (CBT) over antidepressants in relapse prevention of MDD.

Methods Exclusively outpatient "real world" treatment of severe melancholia, prospectively documented over 10 years with different serial treatment strategies, discontinuation...

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Ketamin und Esketamin bei der therapieresistenten Depression

Ketamin und Esketamin können bei therapieresistenter Depression oder in psychiatrischen Notfallsituationen rasch antidepressive Effekte entfalten. Die Ketamin-augmentierte Psychotherapie (KAP) nutzt diese Wirkung gezielt: Die Substanzen werden mit Psychotherapiesitzungen kombiniert, um über eine vorübergehend erhöhte synaptische Plastizität ein „therapeutisches Fenster“ zu eröffnen und psychotherapeutische Prozesse zu vertiefen.

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