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DOI 10.1055/s-00000019

Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie

In dieser Ausgabe:

Erhöhte Oxytocinwerte im Speichel verbunden mit verstärkten Angstzuständen

Oxytocin ist bekannt für seine breiten Effekte auf das Verhalten und kann auch eine Rolle bei Abwehrreaktionen spielen, wie z.B. durch erhöhtes Angstempfinden während Pandemien. Wie Oxytocin und Angst unter solchen Bedingungen zusammenhängen ist bisher unklar. Wissenschaftler*innen der Saga Universität in Japan untersuchten, ob Oxytocinkonzentrationen im Speichel und Angstzustände von älteren Erwachsenen während der COVID-19-Pandemie korrelierten.

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Psilocybin-Therapie vorteilhaft für Stimmungsstörungen von Parkinsonkranken

Stimmungsstörungen bei Menschen mit Parkinson-Krankheit sind häufig und ein Hauptprädiktor für den Funktionsabfall. Die Behandlung dieser Störung ist aktuell jedoch nicht einfach und der Bedarf nach neuartigen Interventionen hoch. Psilocybin ist bisher vielversprechend zur Behandlung von Depressionen und Angstzuständen eingesetzt worden. Das Potenzial bei Parkinsonpatient*innen ist unbekannt, da Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen aufgrund von Sicherheitsbedenken bisher aus Studien ausgeschlossen wurden.

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Neuartiges Verfahren diskriminiert erfolgreich Parkinson-Erkrankungen

MRT in Verbindung mit geeignetem maschinellem Lernen ist ein vielversprechendes Konzept zur Differenzierung von Parkinson-Krankheit (PD), Multisystematrophie (MSA) und progressiver supranukleärer Blickparese (PSP). Wissenschaftler*innen der Parkinson Studiengruppe bewerteten die diskriminative Leistung der automatisierten bildgebenden Differenzierung bei Parkinsonismus (AIDP) mittels 3-T-Diffusions-MRT und Support Vector Machine-Learning (SVM-Lernen).

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Entzündungen und Schlaflosigkeit sind dispositiv für depressive Erkrankungen im Alter

Schlaflosigkeit und Entzündungen sind bei älteren Erwachsenen weit verbreitet und gelten beide als Risikofaktoren für Depressionen im späteren Lebensalter. In einer randomisierten Studie im Rahmen des Survey of Health, Ageing and Retirement Projekts (SHARE) wurde untersucht, ob eine Entzündungsexposition bei älteren Erwachsenen mit Schlaflosigkeit im Vergleich zu Erwachsenen ohne Schlaflosigkeit zu einem stärkeren Anstieg depressiver Symptome führt.

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Die Bedeutung von Antidepressiva bei COVID-19 und Long-COVID – Ein Scoping-Review Update

Einleitung Präklinisch zeigten Fluvoxamin und andere Antidepressiva (AD) antivirale und anti-inflammatorische Eigenschaften auch gegen SARS-COV-2. Daher liegt es nahe, die klinische Wirksamkeit von AD gegen COVID-19 und Long COVID zu testen.

Methodik Am 20.05.2024 identifizierte dieses systematische Scoping Review in PUBMED 1016 Artikel, die sich auf AD und COVID-19, Long COVID und SARS-COV-2 bezogen. Darunter waren 10 retrospektive „Large Scale“ Studien (> 20000 Chart-Reviews), 8 prospektive klini...

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Ethische Herausforderungen einer Telepsychiatrie

Die Telepsychiatrie verlagert den Fokus von Psychiatrie und Psychotherapie von persönlicher Interaktion und Beziehungsaufbau auf eine Kommunikation mit technologischen Mediatoren in Form von Telekommunikation, virtueller Realität (VR), sozialen Robotern oder Künstlichen Intelligenzen (KI). Dieser Artikel diskutiert Chancen und Risiken neuer Technologien in der psychiatrischen Behandlung unter Berücksichtigung medizinethischer Aspekte. Telepsychiatrische Behandlungen können die Selbstbestimmung i...

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Ofatumumab in der Behandlung der Multiplen Sklerose – Eine Übersicht der präklinischen und klinischen Daten

Hintergrund   B-Zell-gerichtete Therapien sind hochwirksam bei Multipler Sklerose (MS). Die meisten dieser Therapien sind in langen Intervallen intravenös zu applizieren. Seit 2021 ist aber auch Ofatumumab zur Behandlung der MS zugelassen, ein Anti-CD20-Antikörper, der aufgrund hoher Affinität zur Zielstruktur niedrig dosiert und monatlich subkutan verabreicht wird.

Methoden   Es wird eine Übersicht über aktuelle praxisrelevante immunologische und klinische Daten zu Ofatumumab gegeben.

Ergebnisse   D...

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Vom Schlaganfall über Gelenkschwellungen zum M. Whipple – Fallvorstellung aus der neurologischen Rehabilitation mit Literaturrecherche

Der M. Whipple ist eine seltene Systemerkrankung verursacht durch eine chronische Infektion mit Tropheryma Whipplei, deren Diagnose häufig erst Jahre nach Auftreten erster Symptome gestellt werden kann. Die Symptome sind vielfältig und zuweilen unspezifisch. Neben Kachexie, rezidivierenden Gelenkschwellungen und abdominellen Beschwerden kommen auch neurologische Symptome wie Demenz, Myoklonus oder Pyramidenbahnaffektionen vor. Im vorgestellten Fall traten Symptome wie Gelenkschwellungen und Spas...

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Digitale Gesundheitsanwendungen in der Neurologie

Seit Oktober 2020 gibt es in Deutschland die Möglichkeit, digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) zu verordnen 1 2. DiGA sind PC- und/oder Smartphone-gestützte digitale Interventionen, welche vor der Zulassung geprüft werden und anschließend Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen zuzahlungsfrei zur Verfügung stehen. Die Anwendungsbereiche erstrecken sich über alle Bereiche der Medizin. Im Rahmen dieses Artikels sollen die im Bereich der Neurologie gelisteten DiGA vorgestellt und allgemeine Grundlagen zu DiGA zusammengefasst werden.

Since 2020 physicians and psychotherapist in Germany can prescribe digital interventions. The interventions have to meet safety and data privacy requirements and must prove their effectiveness. Eight interventions are available in the field of neurology: Two for multiple sclerosis (elevida, levidex), three for insomnia (HelloBetter Schlafen, somnio, somnovia), one for aphasia (neolexon Aphasie), one for mild cognitive impairment (NeuroNation MED), and one for migraine headache prophylaxis (sinCephalea – Migräneprophylaxe). In Germany, digital interventions can be prescribed to outpatients and as a post-hospital treatment.

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