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DOI 10.1055/s-00000142

Frauenheilkunde up2date

In dieser Ausgabe:

Gynäkologische Infektionen

In der Vagina siedeln mindestens 250 Bakterienarten, die in einer variablen Balance mit den dominierenden Laktobazillen stehen. Nur ein Bruchteil dieser Mikroorganismen löst gynäkologisch-urologische Infektionen aus, die dann spezifisch behandelt werden müssen – je nach Erregerart auch unter Einbezug des Sexualpartners. Die meisten gynäkologischen Infektionen erhöhen in der Schwangerschaft zudem das Risiko für Frühgeburten.

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Migrantinnen in der gynäkologisch-/geburtshilflichen Praxis

Migrationshintergrund ist per se kein Gesundheitsrisiko. Bei der Betreuung von Frauen mit Migrationshintergrund spielen – neben den Gründen, die Heimat zu verlassen – soziokulturelle Unterschiede und Ethnizität eine Rolle. Flüchtlinge weisen vermehrt Schwangerschaftsrisiken auf. Mit zunehmendem Akkulturationsgrad bestehen keine bedeutsamen Unterschiede mehr hinsichtlich der Inanspruchnahme der Schwangerenvorsorge und dem geburtshilflichen Outcome.

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Vaginal-operative Entbindung

In den letzten 20 Jahren ist auch in Deutschland die Rate der vaginal-operativen Entbindungen zugunsten der Kaiserschnitte gesunken 1 ,  2 . Ängste und Erwartungen der Schwangeren gelten u. a. als Gründe für diese Entwicklung. Der weltweite Anstieg der Sectiorate wird öffentlich kritisiert und nationale wie internationale Fachgesellschaften empfehlen mittlerweile Maßnahmen zur Förderung der vaginalen Entbindung 3 ,  4 .

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Psychoonkologie

Krebs gehört zu den häufigsten Erkrankungen bei Erwachsenen. Trotz einer weltweit steigenden Inzidenz überleben viele Menschen heute die Krankheit. Die multimodalen Therapien, die das Leben verlängern, beeinträchtigen die Lebensqualität von Patienten. Überleben bedeutet deshalb für viele Betroffene auch ein Leben mit körperlichen und psychosozialen Folgeproblemen. Die Psychoonkologie bietet eine evidenzbasierte Versorgung für Patienten und Angehörige an.

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Fetalblutanalyse (FBA) – Schritt für Schritt

Die Fetalblutanalyse (FBA) mit der Saling-Technik ist ein bewährtes Vorgehen zur Abklärung pathologischer CTG-Muster. Korrekt durchgeführt erlaubt sie eine zuverlässige Diagnostik des Säure-Basen-Haushaltes und führt so zu einer signifikanten Reduktion vermeidbarer operativer Entbindungen sowie der Anzahl an Neugeborenen mit einer relevanten Frühmorbidität 1 ,  2 .

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