Körperfett - Wo stecken Ihre Reserven und warum?

  • Unterschiedliche Fettverteilungen

     

LEBER

Fettverteilungsmuster
Speckfalte unterhalb des BHs („Leberrolle“)

Notwenig

  • Die Leber entlasten durch Vermeiden von Alkohol, Transfetten, raffiniertem Zucker und Süßungsmitteln, synthetischen Substanzen wie Pestiziden und überflüssigen medizinischen Stoffen
  • Mehr bittere Lebensmittel essen, zum Beispiel grünes Blattgemüse, besonders Kohl. Her mit den Brokkolisprossen!
  • Warmes Wasser mit Zitronensaft am Morgen.
  • Keine Fertigprodukte. Allein dadurch geht die Aufnahme von Zucker, entzündungsfördernden Fetten und synthetischen Stoffen automatisch zurück.
  • Verdauungsprobleme beheben (Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Reizdarmsymptomatik).
  • Ergänzend bittere Kräuter einnehmen, die Leber- und Gallentätigkeit und damit die Entgiftung unterstützen, darunter Artischocke, Mariendistel und Kurkuma.

 

NEBENNIEREN

Fettverteilungsmuster
Der Rumpf wird dicker, um lebenswichtige Organe zu schützen, weil der Körper glaubt, es gäbe zu wenig Nahrung. Fetteinlagerung an Bauch und Hüfte.

Notwenig

  • Weniger Koffein.
  • Prüfen Sie Ihre Wahrnehmung, was wirklich dringend ist. Der Alltag sollte nicht von Druck geprägt sein.
  • Führen Sie sich vor Augen, wie gut es Ihnen geht. All Ihre Grundbedürfnisse sind gedeckt - viel zu viele Menschen auf der Welt sind weniger privilegiert.
  • Achten Sie bewusst auf mehr Zwerchfellatmung, um das parasympathische Nervensystem zu aktivieren. Lange tiefe Atemzüge lassen Stresshormone am schnellsten absinken.
  • Denken Sie an das Gebet um Gelassenheit: „Schenke mir die Gelassenheit, die Dinge zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann, den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, zwischen beidem zu unterscheiden.“
  • Ernähren Sie sich bewusst nebennierenfreundlich und beziehen Sie je nach Stressniveau beruhigende Nährstoffe und Kräuter ein.

Passende Nährstoffe und Kräuter umfassen
Magnesium, Vitamin C, B-Vitamine, Ashwagandha, Scutellaria lateriflora, Rhodiola, Siberischer Ginseng, Süßholz, Rehmannia

 

INSULIN

Fettverteilungsmuster
Beginnt am Bauch und überzieht dann den ganzen Körper, wenn man Blutzucker- und Insulinspiegel nicht in den Griff bekommt.

Notwendig

  • Kohlenhydratarme Ernährung (wenig Zucker und Stärke). Achtung: Alkoholische Getränke sind oft sehr zuckerreich.
  • Keine stark verarbeiteten Lebensmittel.
  • Nur kleine Portionen Stärke aus vollwertigen Quellen wie Süßkartoffel, Kürbis oder Vollkornreis
  • Viel wasserreiches Gemüse essen.
  • Jeden Tag bewegen - Gehen, Krafttraining, Yoga, Entspannungstechniken.
  • Stressmanagement und Unterstützung der Nebennieren, denn bei ständiger Sympathikus-Dominanz verbrennt der Körper Glukose als Treibstoff (anstelle von Körperfett) und bracht dafür mehr Insulin; das jedoch wollen wir senken.
  • Neben den erwähnten Lebensstilveränderungen können auch pflanzliche Mittel helfen, darunter Bergamotte, Zitrusschalenextrakt, Rehmannia.

 

ÖSTROGENDOMINANZ

Die Ursache ist häufig eine gestaute Leber, die das Östrogen lediglich recycelt.

Fettverteilungsmuster
Gesäß, Hüfte, Oberschenkel; betonte Birnenform; größtenteils Fett.

Notwendig

  • Unbedingt die Leber entlasten.
  • Häufig sind Stressmanagement und eine Unterstützung der Nebennieren erforderlich, denn ständige, übermäßige Stresshormonausschüttung bremst die Progesteronproduktion und verstärkt so die Östrogendominanz.
  • Hilfreiche Nährstoffe und Heilkräuter (neben allem, was in den Abschnitten zu Leber und Nebennieren aufgeführt ist) sind Brokkolisprossen, Jod, Selen, Vitamin D, Pflanzen der Gattung Bupleurum und Schisandra

Quelle

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