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Tauchen Sie ein in die ruhige Praxis des Yin Yoga. Entdecken Sie die wohltuenden physischen, energetischen und mentalen Wirkungen und lassen sich auf die innere Revolution ein. Finden Sie zu Ihrer inneren Ruhe!


Die Begriffe Yin und Yang spielen in der Yoga-Praxis eine große Rolle. Die beiden relativen Begriffe stellen die zwei grundlegenden Facetten des Daseins dar und können nur gemeinsam existieren. Sie balancieren sich gegenseitig aus und sind ständig im Fluss. Dies spiegelt sich auch beim Yoga wider. Viele Menschen, egal ob sie bereits praktizierend sind oder gerade erst damit anfangen, widmen sich vor allem dem Yang-Teil des Yogas. Dieser zielt mit seinen rhythmischen, sich wiederholenden Bewegungen auf die elastischen Muskeln ab. Im Gegensatz dazu steht der Yin-Anteil des Yoga. Mit seinen eher statischen Übungen, wirkt er gezielt auf unsere Faszien, Gelenke und Bänder und stimuliert diese. Während wir beim Yang Yoga stets bedacht darauf sind unsere Gelenke wenig bis gar nicht zu beanspruchen, steht im Yin Yoga genau diese Beanspruchung im Zentrum der Übungen. Es sollen Kraft und Raum in den Gelenken auf gesunde Art und Weise zurückgewonnen werden. Gerade letzterer Aspekt der "gesunden Art und Weise" ist sehr wichtig, da unsere Gelenke bei falscher Beanspruchungen schnell zu Schaden kommen würden. Eine gute physische Kondition ist somit gerade bei Yin-Stilen wichtig, da es sich eben nicht um regeneratives Yoga handelt, sondern eine durchaus vermehrte Beanspruchung der Gelenke. Doch wann praktiziert man nun Yin Yoga?

Wir können Yin Yoga z.B. praktizieren:
  • bei kühler Muskulatur
  • früh am Morgen
  • abends, vor dem ins Bett gehen
  • vor einem aktiven Yang-Training
  • wenn der hektische Alltag uns plagt
  • nach langen Reisen
  • während des Menstruationszyklus
Das Wichtigste jedoch ist, wie bei jedem Training, dass Sie auf Ihren Körper hören. Fühlt sich etwas nicht gut an oder haben Sie Schmerzen, machen Sie eine Pause oder verändern Ihre Position. Am Ende des Tages sollte Ihnen, Ihrem Körper & Geist das Training schließlich gut tun!

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