Ärger-Killer im täglichen Leben

Wer kennt das nicht? Alles läuft wie geschmiert, und plötzlich geht etwas schief – zum Aus-der-Haut-Fahren. Könnten wir unserem Leben aber nicht mehr Glücksmomente schenken, wenn wir ein wenig gelassener reagierten? Es gibt wirksame Wege aus der Ärgerfalle – man muss sie nur kennen und täglich gehen.

 

Wenn wir uns ärgern, zum Beispiel über einen Kaffeefleck auf der Bluse, einen verpassten Termin oder das nicht auffindbare Handy, spielen sich in unserem Gehirn und in unserem Körper sehr ähnliche Vorgänge ab wie bei einer Stressreaktion. Man könnte auch sagen, Ärger führt zwangsläufig zu Stress mit den typischen, messbaren und fühlbaren Begleiterscheinungen: Anstieg der Stresshormone Adrenalin und Cortisol, Anstieg des Blutdrucks und des Blutzuckers, vermehrtes Schwitzen, größere Unruhe und Nervosität. Man muss sich also klarmachen: Chronischer Ärger bedeutet nichts anderes als chronischer Stress. Dieser spielt als Krankmacher bekanntermaßen in der gleichen Liga wie Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel. Nur einer von vielen Gründen, dem Ärger nachhaltig einen Riegel vorzuschieben. Und das gelingt am besten mit speziellen »Ärger-Killern«. Also Maßnahmen, die Ärgergefühle entweder reduzieren oder ihnen positive Emotionen entgegensetzen, oder beides. Jeder der Ärger-Killer wirkt bereits ganz allein für sich, vor allem bei wiederholter Anwendung. Einige Ärger-Killer wirken präventiv, verhindern also, dass Ärger überhaupt entsteht, zum Beispiel durch verbessertes Zeitmanagement. Andere sind für die Ärgersituation selbst konzipiert, um aufkeimenden oder bereits in voller Blüte stehenden Ärger wieder herunterzufahren.

 

Hinter dem Ärger-Killer-Konzept steht eine Art Lebens- und Glücksphilosophie, die negative Gefühle insgesamt reduzieren und Sie zu einem glücklicheren Menschen machen kann. Eine solche Grundeinstellung entsteht nach und nach, hält Einzug in Ihre Gedanken- und Gefühlswelt, bis Sie eines Tages rückblickend feststellen werden: Ja, in meinem Leben hat sich tatsächlich etwas verändert, und zwar zum Guten. Die in die Ärger-Killer eingeflossenen Erkenntnisse beruhen auf den neuesten Ergebnissen der Glücksforschung – einem noch recht jungen Wissenschaftsgebiet, in dem über die letzten Jahre eine ungeheure Menge von Daten zu der Frage erhoben wurde, die unser aller Leben betrifft: Was macht uns glücklich und was nicht? Erstaunlicherweise (oder nicht?) decken sich diese Erkenntnisse mit uralten Einsichten von Glücks-Experten wie dem antiken Philosophen Epikur  (341–270 v. Chr.) und genauso auch mit den Vorgabender großen Weltreligionen.

Gerade der Buddhismus ist dabei in den letzten Jahren in den Mittelpunkt des Interesses gerückt, weil sich die in ihm enthaltene Lebensphilosophie relativ problemlos von religiösen Dogmen befreien, also quasi verwestlichen lässt, ohne dass die Essenz dieser Philosophie dadurch verwässert werden würde. Hinzu kommt, dass die über Tausende von Stunden erworbene Meditationskunst von buddhistischen Mönchen sich nachweislich positiv auf die Hirnfunktion auswirkt. Das konnte inzwischen auch mithilfe modernster Magnetresonanztomografen nachgewiesen werden. Das buddhistische Prinzip der Achtsamkeit, des meditativen Zur-Ruhe-Kommens und der Erkenntnis, dass wir alle im gleichen Boot von Freude, Leid und Vergänglichkeit sitzen, ist daher auch zur Grundlage vieler Ärger-Killer geworden. Und zwar – und das soll hier noch einmal betont werden – ohne dass man hierzu gleich seine Religion wechseln oder überhaupt eine Religion annehmen müsste. Oder um es bildhaft zu formulieren: Sie müssen sich nicht gleich die orangefarbene Kutte überwerfen, um von der buddhistischen Idee zu profitieren.

Hier geht es um den »Ärger« und seine Verwandten »Neid« und »Enttäuschung«. Entsprechend sind die Ärger-Killer in drei Kategorien eingeteilt:

Schwerpunktmäßig geht es um die Reduktion von Ärger und Wut (Ärger-Killer 1–33). Diese Gefühle wollen wir nicht ganz aus unserem Leben verbannen. Denn ein wenig negative Energie ist ja manchmal auch notwendig, um die eigenen Interessen durchzusetzen und zu wahren. Ärger und Wut sollen nur so weit reduziert werden, dass sie uns nicht mehr schaden.

In den darauf folgenden Ärger-Killern 34–41, geht es um den Abbau von Neidgefühlen bei uns und auch bei anderen. Dazu machen wir uns immer wieder bewusst, wie sinnlos dieses Gefühl angesichts des allen Menschen gemeinsamen Lebensweges ist.

Schließlich widmen wir uns dem Umgang mit dem Gefühl der Enttäuschung durch ein kluges »Erwartungsmanagement « (Ärger-Killer 42–50).

Wie auch immer Sie sich die Ärger-Killer zu Gemüte führen, ob einzeln oder als Ganzes: Wir wünschen Ihnen eine beständig wachsende Zahl gelassener und glücklicher Momente in Ihrem Leben! Mit dem Selbsttest können Sie übrigens stets aufs Neue prüfen, wo sie stehen und wie glücklich Sie gerade sind. Ein gutes Hilfsmittel und auch ein wirksamer Ansporn, in der kontinuierlichen Anwendung der Ärger-Killer nicht nachzulassen. Probieren Sie es, und werden Sie gelassen!

Quelle

Die 50 besten Ärger-Killer
Christoph M. Bamberger, Ana-Maria BambergerDie 50 besten Ärger-Killer

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