Alexander-Technik

Die Alexander-Technik unterstützt Sie dabei, innezuhalten und in Kontakt mit sich selbst zu kommen. Sie üben, Ihren Körper und Geist neu auszurichten sowie Bewegungs- und Haltungsgewohnheiten abzulegen, die Ihnen nicht guttun. So können Sie den täglichen Aufgaben gelöster begegnen.

Der moderne Lebensalltag erfordert es, permanent auf unzählige Reize zu antworten. Dabei verlieren wir uns oft in dem Sog zu reagieren, fühlen uns gehetzt, angespannt und überfordert. Selten gönnen wir uns, innezuhalten und uns zu überlegen, wie wir eigentlich reagieren möchten. Selbst wenn wir wissen, was uns guttut, fällt es uns oft schwer, alleine dorthin zu kommen. Hier bietet die Alexander-Technik eine ideale Hilfestellung – im ganz normalen Alltag, aber auch im Umgang mit herausfordernden psychischen Situationen wie Stress, Prüfungsangst oder Lampenfieber.

Die Alexander-Technik lehrt keine Körperübungen, wie es etwa im Yoga oder beim autogenen Training der Fall ist, sondern vermittelt ein Prinzip der ganzheitlichen Koordination. Über gedankliche Anweisungen lernen Sie, Ihren Körper so auszurichten, dass sie keine überflüssige Energie verschwenden, sondern sie – im Gegenteil – optimal einsetzen. Ob sie im Büro sitzen, Gespräche führen, in den Bergen wandern oder Musik machen – die Alexander-Technik können Sie jederzeit und überall anwenden. Obwohl sie oft in einfachen Bewegungen wie Gehen, Stehen, Liegen und Sitzen geübt wird, ist sie auf beliebig viele Aktivitäten übertragbar. Unabhängig von körperlicher Fitness oder Beweglichkeit kann sie selbst bei Menschen in hohem Alter oder mit körperlichen Beeinträchtigungen zu mehr Wohlbefinden beitragen.

Die Alexander-Technik ist eine der ältesten westlichen Methoden der ganzheitlichen Körperarbeit.
Bereits Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte der australische Schauspieler Frederick Matthias Alexander (1869–1955) damit einen Weg, sich auf eine bewusste und konstruktive Weise selbst zu steuern. Dabei leitete ihn die Erkenntnis, dass in jeder Aktivität immer körperliche und psychische Vorgänge zusammenwirken und sich gegenseitig beeinflussen. Dieser Gedanke war zur damaligen Zeit revolutionär. Doch für ihn war klar, dass es sich, egal ob wir den Arm heben oder über etwas nachdenken, immer um eine Gemeinschaftsaktion von körperlichen, emotionalen und mentalen Funktionen handelt. Folglich sprach er auch nicht vom Gebrauch des Körpers, sondern vom Gebrauch des gesamten „psychophysischen Selbst“ (engl. „use of the self“). Der Selbstgebrauch ist daher ein zentraler Begriff in der Alexander-Technik.

Heute ist die ganzheitliche Sichtweise vielen vertraut. Und damit auch die Erfahrung, dass sich eine tiefere Körperwahrnehmung und eine gelöste Koordination positiv auf unser psychisches Wohlbefinden auswirken können. Umgekehrt bringt auch ein guter Umgang mit Gedanken und Gefühlen meist körperliche Entspannung mit sich, denn Körper und Geist beeinflussen sich gegenseitig.

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