Blasenentzündung

Nahezu jede Frau musste sich schon einmal in ihrem Leben mit dem schmerzvollen Thema Blasenentzündung auseinander setzen.

 

 

Und warum nur Frauen?

Dies liegt in der weiblichen Anatomie begründet. Frauen haben eine viel kürzere Harnröhre als Männer und die Erreger, die eine Blasenentzündung auslösen können, müssen keine weiten Wege zurück legen.

Erste Hilfe bei Blasenentzündung

  • Von Anfang an 

Hände waschen und mit einem feuchten Wattebausch von vorn nach hinten über den Harnröhreneingang wischen. 

  •  Schmerzen lindern - Infektion verhindern

Dies geschieht, wenn Sie Ihre Blase so oft wie möglich leeren. Je mehr Sie trinken, desto dünner und damit farbloser wird Ihr Urin. Dunkler und konzertierter Urin brennt höllisch. 

  • Trinken – Trinken – Trinken

Zuallererst sollten Sie einen halben Liter warmes oder kaltes Wasser trinken, dem Sie einen gestrichenen Teelöffel Natron (Natriumbikarbonat) zufügen. In den folgenden drei Stunden sollten Sie alle 20 Minuten etwa einen ¼ Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Trinken Sie schwachen Tee, Wasser oder kohlensäurearmes Mineralwasser, keine säurehaltigen Fruchtsäfte. 

  •  Viel hilft viel!

Nehmen Sie in den ersten 3-4 Stunden jede Stunde einen gestrichenen Teelöffel Natronpulver. Diese Menge ist völlig unbedenklich und führt zu keinerlei Nebenwirkungen. Patientinnen, die Probleme mit dem Blutdruck oder mit dem Herzen haben, sollten vor der Einnahme ihren Hausarzt befragen. 

  • Koffeinhaltiger Unterstützer

All das Trinken nützt nichts, wenn die Flüssigkeit nicht bald wieder ausgeschieden wird. Meistens wird die Blase durch den Harndrang in Bewegung gehalten, aber das geschieht nicht immer. In diesem Fall sind harntreibende Mittel zu empfehlen. Ein solches Mittel finden Sie auch in Ihrer Küche. Wenn Sie alle Stunde eine Tasse starken, schwarzen Kaffee trinken unterstützen Sie damit die Harnausscheidung.  

  •  Gute Besserung

Nach jedem Toilettengang sollten Sie die Harnröhrenöffnung mit einem in warmem Wasser getränkten Wattebausch abwischen. Natürlich werden Sie den Dammbereich nie völlig steril halten können, aber zumindest verringern Sie die Gefahren der Verunreinigung durch Bakterien.

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