Donna Reynolds

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    Donna Reynolds

     

Frau Reynolds zu ihrer Person:

Mein Kampf mit psychischer Krankheit begann früh. Bereits mit neun Jahren war ich depressiv, als ältere Jugendliche und junge Erwachsene offensichtlich manisch und mit 25 schließlich selbstmordgefährdet. Trotz häufiger, verheerender Stimmungsschwankungen und deren katastrophalen Auswirkungen wurde mir erst mit 45 endlich die Diagnose bipolare Störung gestellt. Ich schreib Spagat mit der Autorität eines Menschen, der die Verwüstungen, die diese heimtückische Krankheit in jedem Lebensbereich anrichtet, aus lebenslanger eigener Erfahrung kennt.

Wie bei den meisten bipolar Betroffenen war mein Leben sehr wechselhaft und ich verfüge über einen bunten Lebenslauf, der so typisch ist für die, die ihr Glück in Form eines neuen Ortes suchen (ich bin oft umgezogen und viel gereist, auch zu exotischen Zielen wie Nigeria), einer neuen Beziehung (ich war fünf Mal verlobt), einer anderen Religion (ich wurde dreimal getauft) oder noch eines weiteren Jobs (ich habe als Projektcontrollerin, persönliche Assistentin eines Bankdirektors, Fremdsprachensekretärin, Bodenpersonal einer ägyptischen Fluggesellschaft, Englischlehrerin, Bibliothekarin, Materialverwalterin, russische Sprachkundige für die US-Luftwaffe, Verkäuferin, Bankkassiererin und sogar Bauchtänzerin gearbeitet). Getreu meiner bipolaren Kreativität verfüge ich über einen Bachelor in Fine Arts, mit Musik als Haupt- und Theater als Nebenfach.

2006 begann ich endlich auf Medikamente anzusprechen und erreichte so etwas wie Stabilität. Ich bin nicht vollkommen schubfrei, doch meine Manien sind unter Kontrolle und meine Anfälle mit Depressionen und Mischzuständen treten weniger häufig auf, sind nicht so schwer und halten nicht so lange an.

In Amerika geboren, lebe ich seit 1980 in Deutschland.

Das Buch zum Thema

Der Bipolare Spagat
Donna ReynoldsDer Bipolare Spagat

Manisch-depressive Menschen verstehen

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