Spiraldynamik® - Hüftstreckung

Streckung: Klarheit schaffen

Dauersitzen in Büros, Autos und vor Monitoren ist die Norm; leider Gift für die Hüftstreckung. Die dauernde 90-Grad-Hüftbeugung ist ein Rückschritt in die „Vergangenheit des Vierbeinstandes“. Die Hüftstreckung ist bei vielen Menschen dramatisch eingeschränkt. Die Muskeln sind verkürzt. Messen schafft Klarheit.

  • Hüftstreckung ©Claudia Larsen, Zürich

    Maximale Streckung a) Das Streckdefizit in der Hüfte beträgt knapp 20 Grad. Das Knie des rechten Beins hebt sich vom Boden ab, weil das rechte Hüftgelenk nicht gestreckt werden kann.

     
  • Hüftstreckung ©Claudia Larsen, Zürich

    b) Optimales Streckvermögen: Die Hüftstreckung ist bis zur Horizontalen möglich und beträgt 0 Grad.

     

Start

Rückenlage, beide Beine gestreckt. Das linke Bein anwinkeln und mit beiden Händen umfassen.  

Messung

Ziehen Sie das angewinkelte Bein sanft gegen den Oberkörper. Das Becken darf sich nicht mitbewegen. Was passiert dabei mit dem rechten Bein? Hebt sich das Knie vom Boden ab, ist die Streckung des rechten Hüftgelenks unvollständig. Messen Sie die fehlende Distanz zwischen Kniekehle und Boden mit einem Messband oder, wie abgebildet, mit einem Winkelmesser. Um wie viele Grad weicht der Oberschenkel von der Horizontalen ab? Die Horizontale ist der Nullpunkt. Ein Streckdefizit von 20 Grad bedeutet: Es fehlen 20 Grad bis zur normalen Nullstellung.  

Beachten

Das Bein darf nicht mit Kraft hochgezogen werden. Beim Hochziehen des Beines bewegt sich nur das Bein, nicht das Becken!  

Quelle

Freie Hüften
Christian Larsen, Bea MiescherFreie Hüften

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