Osteoporose

 

Was ist Osteoporose? Die Osteoporose ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch Abnahme von Knochensubstanz, also der Knochendichte, gekennzeichnet ist. Der Begriff „Osteo-porose“ kommt aus dem Griechischen und heißt wörtlich „Knochen-Durchlässigkeit“ oder eben „-Porosität“. Der von der Dichte her reduzierte Knochen verliert Stabilität und das Knochenbruchrisiko nimmt zu. Die verminderte Knochendichte an sich ist keine Krankheit, aber sie erhöht das Risiko für einen Knochenbruch. Auf die Mobilität, die Lebensqualität und sogar die Lebenserwartung haben insbesondere Brüche von Wirbeln und Oberschenkel deutliche Auswirkungen. Ob Sie selbst Osteoporose-gefährdet sind, können Sie anhand dieses Fragebogens herausfinden.

Es ist nie zu spät: Sie können selbst viel zur Prophylaxe tun!

Auch, wenn Sie ein gewisses Risiko für eine Osteoporoseentwicklung haben oder an einer Osteoporose erkrankt sind, sind die Einflussmöglichkeiten zur Risikoverminderung auf den Knochen groß und vielfältig. Sie reichen

  • von dem geänderten Umgang mit Genussmitteln,
  • über eine gesunde, kalziumreiche Ernährung,
  • vernünftigem Umgang mit Sonnenlicht,
  • ggfs. Zufuhr von Vitamin D,
  • bis zur regelmäßigen Bewegung und
  • Training des Gleichgewichtssinnes.

Auch das Wissen um Osteoporose verstärkende Medikamente kann manchmal durch Umstellung oder Reduzierung helfen. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt den Medikamentenplan unter besonderer Berücksichtigung von Sturzgefahr und Vermeidung von Doppelverordnungen durch unterschiedliche Ärzte.

Knochenbrüche – kein Schreckgespenst

Die schwersten Folgen einer Osteoporoseerkrankung sind die mitunter häufigen Knochenbrüche – zum Teil nach ganz harmlosen Anlässen, zum Beispiel beim Abstützen der Hand, einem Hustenstoß, einer Drehbewegung wie beim Einsteigen ins Auto oder einem Sturz aus dem Stand heraus. Doch das ist kein Grund zum Verzweifeln. Heute gibt es eine Vielzahl von medizinischen Möglichkeiten, die die Heilung der Knochenbrüche vorantreiben und Sie selbst können durch entsprechendes Training und Informationen über Ernährung und Medikamente selber dazu beitragen, zukünftige Brüche soweit wie möglich zu vermeiden und die Gesamtknochenmasse zu steigern.Sollten Sie dennoch Einschränkungen nach einem oder mehreren Knochenbrüchen haben, können Sie auf eine Vielzahl von sozialen Hilfen zurückgreifen, die unser Gesundheitssystem bietet. Zögern Sie nicht, in diesem Fall Hilfe in Anspruch zu nehmen.

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