Spiraldynamik® - Fersenlot

Fersenlot: Der Trick gegen den Knick

Die Knickfußstellung ist am besten barfuß von hinten sichtbar. Beim richtig belasteten Fersenbein stehen Ferse und Achillessehne lotrecht und gerade. Gemessen wird der Rückfußwinkel, der Winkel zwischen Unterschenkel-Längsachse und Ferse. Mithilfe eines Winkelmessers können Sie den Winkel exakt bestimmen. Normalerweise bilden Ferse und Unterschenkel eine gerade Achse. Beim Knickfuß ist die Ferse nach innen geknickt, der Fuß „baucht“ nach innen, die Bänder sind ständig überdehnt, während die Außenseite gestaucht wird. Das bedeutet zu viel Druckbelastung. Der umgekehrte Fall – der Knick nach außen – ist viel seltener. Die Symptome sind gegenteilig: Überlastung für die inneren Strukturen, Überdehnung in den äußeren.

  • Knickfuß ©Claudia Larsen, Zürich

    Winkelmessung: a) Knickfuß nach innen erzeugt Kompression auf der Außenseite des Gelenks. Eine häufige Fehlstellung.

     
  • Knickfuß ©Claudia Larsen, Zürich

    b) Knickfuß nach außen kommt selten vor und erzeugt Überdruck auf der Gelenk-Innenseite.

     

Start 

Denken Sie sich eine Linie von Ferse und Achillessehne. Am besten Sie zeichnen die Achsen mit einem wasserlöslichen Stift ein. Das bloße Auge kann sofort erkennen, ob eine gerade Linie oder ein Knickwinkel entsteht.  

Messung

Mit einem Winkelmesser stellen Sie fest, ob Ihre Fersen gerade belastet werden oder eingeknickt sind.

Quelle