Spiraldynamik® - Präzise Hände

Hand: Kugelprinzip für umfassende Bewegungen  

Die Hand hat ein Kugelgewölbe. Mit der Kugelform passt sie in die universelle Konstruktionsweise von Natur, Mikro- und Makrokosmos, von kleinsten Teilchen bis zu ganzen Planeten. Die Hand kann sich grundsätzlich öffnen und schließen. Dabei variiert das Handgewölbe von der runden Kugel- bis zur flachen Tellerhand. Entscheidend – egal ob Kugel- oder Tellerhand – ist der Gewölbebogen zwischen Kleinfingergrundgelenk und Daumen. Knochen, Bänder und Muskeln wurden im Verlaufe der Evolution dahin entwickelt, einen perfekten weiten Spannungsbogen zwischen Daumen- und Kleinfingerseite aufzubauen. Der C-Bogen ist vergleichbar mit dem Äquator der Erdkugel. Darum dreht sich alles. Richtig eingesetzt ist der äquatorartige C-Bogen Koordinator für die wichtigsten Bewegungen der Hand: zupacken, umhüllen oder loslassen.

 

Handgelenk: Relaisstation für intelligentes Handeln

Die Bedeutung des Handgelenks ist zentraler als oft angenommen: Hand und Handgelenk können nur minimal selbstständig drehen. Fast alle Drehung kommt aus Schulter und Arm. Ein gewaltiges Kraftpotenzial für die verhältnismäßig kleinen und zierlichen Handgelenke. Sie müssen Kräfte koordinieren, kanalisieren, abfangen und verteilen. Dazu kommt, dass eine große Anzahl Muskeln, Sehnen, Bänder, Nerven und die ganze Blutversorgung durch den schmalen Kanal führen. Das erfordert eine extrem hohe Spezialisierung, um das Gleichgewicht zwischen Beweglichkeit und Stabilität der Handgelenke zu finden. Ihnen kommt im Alltag, im Handwerk, im Sport und in der Musik entscheidende Bedeutung zu. Bewusst wird uns dies meist erst, wenn es knackt oder schmerzt. Arbeiten an Mobilität, Stabilität und Sensibilität ist eine Investition in präzises, wohl dosiertes Handeln ohne unnötige Verschleißerscheinungen.

Quelle

Einblick in die DVD 

Spiraldynamik®©Thieme Verlagsgruppe

3:10

Präzise Hände