• Kobra ©Claudia Larsen, Zürich

Kobra

Bhujangasana

  • Kobra ©Claudia Larsen, Zürich Kobra

    Kobra

    Bhujangasana

Spiraldynamik® – Medical Yoga – Kobra

Bhujangasana

In dieser Haltung können Sie aktiv den Rücken stärken und die umfassende Beweglichkeit der Wirbelsäule fördern. Und Sie erfahren, wie sich dabei der Brustraum spürbar erweitert. Sich aus dem Herzen aufzurichten und den Brustraum zu weiten öffnet das Herz und verändert die Wahrnehmung.

So geht’s  

  • In Bauchlage, die Arme lang nach vorne ausgestreckt, wiegen Sie das Becken hin und her, um die vorderen Oberschenkel zu entspannen und die Leisten vollständig an die Matte zu schmiegen.  
  • Setzen Sie beide Hände neben dem Kopf auf.  
  • Rollen Sie das Becken sanft ein. Das Schambein steigt zum Bauchnabel auf, die Bauchdecke schwingt nach innen. Rollen Sie den Kopf in einer sanften Ja-Bewegung ein.
  • Kobra ©Claudia Larsen, Zürich

    In einer langen Bauchlage bereiten Sie die Rückbeuge vor. Richten Sie das Becken auf, indem Sie das Steißbein zum Schambein ziehen. Führen Sie gleichzeitig eine sehr kleine Nickbewegung mit dem Kopf aus.

     
  • Behalten Sie die Längsspannung über die ganze Wirbelsäule bei und schieben Sie die Hände von sich weg nach vorn. Vom Herzen geführt steigt der Oberkörper auf.  
  • Die Länge der Wirbelsäule halten: Nach vorne ziehen, nicht nach hinten drücken.  
  • Unterer Rücken und Nacken bleiben lang. Finden Sie dazu Ihre Armposition. Um den unteren Rücken zu schützen, können die Arme gebeugt bleiben.
  • Kobra ©Claudia Larsen, Zürich

    Legen Sie nun die Hände neben dem Kopf auf. Die Schultern zentrieren sich und sinken weit weg von den Ohren, die Schulterblätter gleiten breit in Richtung Becken.

     
  • Je weiter Sie aufsteigen, desto intensiver lenken Sie das Steißbein zum Schambein.  
  • Der Kopf steigt auf, bis der Blick gerade nach vorn gerichtet ist.  
  • Verweilen Sie mehrere Atemzüge lang. Der Brustkorb dehnt sich dreidimensional.
  • Kobra ©Claudia Larsen, Zürich

    Verlängern Sie bewusst den unteren Rücken und den Nacken, um die Weite des Herzens zu erleben. Das stabilisiert den Beckenboden, die Bauchmuskeln und die tiefe Halsmuskulatur.

     
  • ©Claudia Larsen, Zürich

    Der Scheitelpunkt der Rückbeuge ist der neunte Brustwirbel in Höhe der Schulterblattspitzen. Die Lendenwirbelsäule bleibt lang geschwungen, der Rücken geschützt. Die harmonische Rückbeuge verläuft ausgeglichen über alle Wirbelsegmente.

     

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