Spiraldynamik® – Orthotest

Fersenbein: gerade oder Knickfuß?  

Ziehen Sie Ihre Socken aus und überprüfen Sie, wie gut Ihre Füße dastehen. Nehmen Sie einen großen Spiegel zu Hilfe, den Sie auf den Boden stellen, oder bitten Sie jemanden, von hinten auf Ihre Füße zu schauen oder Ihre Füße mit dem Handy zu filmen: Wie verläuft die Achillessehne? Normalerweise verläuft sie geradlinig und vertikal. Beim Knickfuß zeigt sie einen gebogenen Verlauf. Machen Sie die Feuerprobe mittels Einbeinstand und Einbeinhüpfen: Was macht das Fersenbein des Standbeins? Knickt es unter Belastung nach innen weg oder bleibt es gerade und stabil? Knickfußtendenzen treten unter Belastung am deutlichsten zutage.  

Fußabdruck: hohl, platt oder normal?  

Stellen Sie sich mit feuchten Füßen kurz auf einen hellen Steinboden oder ein Stück Zeitungspapier – schon haben Sie Ihre Fußabdrücke. Wenn Sie einen bleibenden Fußabdruck haben wollen, der Ihnen sehr gut zur Erfolgskontrolle dienen kann (z. B. Fußabdruck vor dem Übungsprogramm, nach drei Monaten, nach sechs Monaten), umfahren Sie entweder den Abdruck auf dem Zeitungspapier mit einem Stift oder bestreichen die Fußsohlen mit abwaschbarer Farbe. Stellen Sie sich dann auf ein Blatt Papier: Beim gesunden Fuß misst der taillierte Mittelfußabdruck ein Drittel der Ballenbreite. Ist der Mittelfuß breiter, ist das Längsgewölbe abgesunken. Es liegt ein Senk- oder gar ein Plattfuß vor. Ist der Mittelfußabdruck auf weniger als ein Drittel der Ballenbreite verschmälert, liegt eine Hohlfußtendenz vor. Ist der Abdruck zweigeteilt – Ballen- und Fersenbereich sind ohne durchgehende Verbindung – spricht dies für einen Hohlfuß oder ausgeprägten Knickfuß.

  • Orthocheck© Viorel Constantinescu, Bukarest

    Links: Beim gesunden Fuß ist das Längsgewölbe von innen deutlich erkennbar, der Fußabdruck ist tailliert. Mitte: Beim Plattfuß berührt die gesamte Fußsohle den Boden. Rechts: Beim Hohlfuß verliert der Mittelfuß den Bodenkontakt.

     

Mittelfußabdruck

  • normal: ⅓ des Ballens
  • Senkfuß: mehr als ⅓
  • Plattfuß: Mittelfuß = Vorfuß 
  • Hohlfußtendenz: weniger als ⅓
  • Hohlfuß: Abdruck zweigeteilt

Längsgewölbe: überhöht oder abgeflacht?  

Stellen Sie sich fest auf beide Füße und beurteilen Sie mithilfe eines Spiegels das Längsgewölbe auf der Innenseite. Beim Senk- oder Plattfuß ist es abgeflacht bis flach. Beim gesunden Fuß ist es etwa zwei Fingerbreit hoch. Beim Hohlfuß sind Längsgewölbe und Fußrist überhöht. Führen Sie vorsichtig von innen einen Bleistift unter das Fußgewölbe. Beim Senk- oder Plattfuß gelingt Ihnen dies nur andeutungsweise. Beim Hohlfuß ist die Gewölbehöhle tief. Fast wie bei einem Tunnel kommt der Stift auf der anderen Seite wieder heraus.

Vorfußquergewölbe: leicht gewölbt oder platt?

Gesunde Vorfüße haben ein leichtes Quergewölbe. Das erkennen Sie am C-Bogen der „Fußknöchelreihe“ und an den „entspannten Zehen“. Wie eine Perlenschnur reihen sich die Fußknöchel fünffach nebeneinander. Sind sie abgesunken – Sie sehen nur längliche Sehnen statt rundliche Knöchel –, spricht dies für einen Spreizfuß. Ist der Vorfuß nach unten durchgedrückt, mit starker Hornhautbildung unten am Fußballen und Krallenzehen, spricht dies für einen ausgeprägten eingesteiften Spreizfuß. Gesunde Zehen sind gerade und entspannt. Im aufrechten Stand können Sie alle zehn Zehennägel erkennen.

Quelle

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Die spielerische Fußgymnastik: 32 Übungen aus der Erfolgsmethode Spiraldynamik

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