Spiraldynamik® - Schultergelenk

Beweglichkeit: Innen- und Außenrotation messen

Zwei Messmöglichkeiten geben Ihnen Aufschluss über Ihre Drehbeweglichkeit im Schultergelenk. Ein Stab hilft Ihnen, den Winkel abzuschätzen oder mit einem Winkelmesser präzise zu bestimmen.

  • Schultergelenk ©Claudia Larsen, Zürich

    Rotationsmessung: a) Ausgangsposition mit dem parallel zum angewinkelten Unterarm gehaltenen Stab.

     
  • Schultergelenk ©Claudia Larsen, Zürich

    b) Messposition mit maximal nach außen rotierten Schultergelenken.

     

Start

Lassen Sie Schultern und Arme vorerst locker. Beugen Sie den Ellenbogen um 90 Grad, indem Sie den Unterarm rechtwinklig anheben.  

Messung 1 Außenrotation

Um die Außenrotation im Schultergelenk zu messen, drehen Sie nun den Unterarm nach außen, als möchten Sie etwas vom Tisch wischen. Führen Sie die Bewegung so weit seitwärts, wie es geht. Eine Außenrotation von 40–50 Grad ist normal. 80 Grad gelten als sehr beweglich. Testen Sie beide Seiten.  

Messung 2 Innenrotation (ohne Abbildung)

Gehen Sie in die Startstellung zurück und drehen Sie den Arm nach innen. Legen Sie zunächst Hand und Unterarm auf den Bauch: Das entspricht einer Innenrotation von 80 bis 90 Grad und ist schon befriedigend. Legen Sie den Handrücken nun auf das Kreuz und schieben Sie die Hand der Wirbelsäule nach empor – so weit es geht. Sehr bewegliche Menschen können gleichzeitig die linke Hand von oben über den Kopf zwischen die Schulterblätter legen. Die Fingerspitzen beider Hände möglichst nahe zusammenschieben.  

Messposition Innenrotation

Gemessen wird die Distanz zwischen den Fingerspitzen der linken und rechten Hand in Zentimetern. Berühren sich die Fingerspitzen oder lassen sie sich sogar ineinander verhaken, sind Außen- und Innenrotation optimal. Testen Sie beide Seiten.

Quelle