Spiraldynamik® - Schultergürtel

Schulterprofil: Die goldene Mitte erkennen

Idealerweise ist die Schulter locker genau in der Mitte des Oberkörpers. Oft ist sie vorverlagert. Die Schulter „überholt“ sozusagen den Brustkorb. Grund kann ein Rundrücken oder ein verkürzter kleiner Brustmuskel sein.

Zweite häufige Abweichung ist diejenige nach oben: Die Schultern sind hochgezogen. Der Trapezmuskel steht unter Dauerzug und verkürzt mit der Zeit.

Dritte Fehlhaltung sind zurückgezogene Schultern. Wie beim erschreckten Strammstehen eines ertappten Soldaten, wenn der Hauptmann kommt: Er reißt die Schultern nach hinten zur Wirbelsäule. Hier hinten entsteht viel zu viel Spannung. Zwischen den Schulterblättern kann eine regelrechte Po-Falte entstehen.

In Rückenlage gibt der Wellblechtest Aufschluss:

  • Schulterguertel ©Claudia Larsen, Zürich

    Messung: a) Schultern mit gestreckten Armen gegen die Decke hochziehen, dann langsam seitlich absinken lassen. b) Verkürzte Brustmuskeln und Rundrücken halten die Schultern nach oben. Bis zum Boden fehlen hier einige Zentimeter.

     

Start 

Liegen Sie in entspannter Rückenlage, mit lockeren, ausgebreiteten Schultern: Bei beweglicher Wirbelsäule und entspannten Schultern berühren diese den Boden. Nicht so beim Rundrücken oder bei vorverlagerten Schultern. Sie ragen nach oben in die Luft, sie können sich nicht seitlich auf dem Boden entspannen.  

Messung

Die Distanz Schulter-Boden gibt in Zentimetern Auskunft über das Ausmaß der vorverlagerten Schultern und des daraus entstehenden Rundrückens. Die räumliche Beziehung zwischen Rumpf, Schulter und Kopf kann vom Liegen ins Sitzen übertragen werden. Idealerweise steht die Schulter genau im Lot mit der Linie Ohr, Rumpf, Hüfte, Beinachse.

Quelle