Spiraldynamik® – Zehenraupe

  • Zehenraupe ©Claudia Larsen, Männedorf/Schweiz

    Die tiefe Ballenmuskulatur hebt die Zehengrundgelenke vom Boden – das Quergewölbe baut sich auf. Beim Plattfuß wandern die Zehenraupen rückwärts Richtung Ferse, das Längsgewölbe nimmt zu.

     

Ziel

Kräftigen Sie die tiefe Ballenmuskulatur, indem Sie die Zehengrundgelenke mit gestreckten Zehen beugen. In diesen kleinen Muskeln stecken rund 40 Prozent des Kraftpotenzials:

Hilfsmittel und Ausgangsposition

Hocker.
Ihr Fuß ruht auf dem Boden.

Übung

  1. Bauen Sie dosiert das Quergewölbe auf, halten Sie den C-Bogen ein paar Sekunden. Spüren Sie die geballte Kraft im Ballen, dann lassen Sie wieder los. Bewegen Sie die Zehengrundgelenke wie kleine Raupen rhythmisch auf und ab. Täglich 1–3 Minuten. Die Kräftigung der Ballenmuskulatur erfordert eine angemessene Belastung des Vorfußes, am besten mittels Körpergewichtsverlagerung. Der Muskel wächst am Widerstand. Steigern Sie die Teilbelastung langsam bis zur Vollbelastung im Stehen.
  2. Bauen Sie die Übung in Ihren Alltag ein und lassen Sie die Zehenraupen zum Beispiel bei jedem Ton loskrabbeln – egal ob Sie das Telefon, die Kirchenglocke oder Sirene hören.

Variation: Beim Plattfuß wandern die Zehenraupen rückwärts, das Längsgewölbe nimmt an Höhe zu. Beim Hohlfuß heißt es Vorwärtskrabbeln, das Längsgewölbe flacht ab.

Kontrolle: keine Krallenzehen machen! Vorsicht beim Hohlfuß: Das Längsgewölbe darf sich nicht verstärken!