Übung: Die räudige Straßenkatze

Bei dieser Übung werden vor allem die Muskel-Faszien-Ketten im Bereich des Brustkorbs beansprucht.

Ausführung: An einer Hauswand oder eine kleiner Mauer kannst du dich in eine Katze oder einen Tiger verwandeln. Stelle dich vor die Hauswand und spanne deinen Körper an, vor allem im unteren Rücken und Nacken. Stell dir vor, dass eine Schnur am Hinterkopf und am Steißbein dich angenehm in die Länge zieht.
Lasse dich nun nach vorne fallen und lande mit gestreckten Ellbogen weich federnd mit den Händen an der Hauswand und stoße dich gleich wieder ab. Halte den Kontakt an der Wand möglichst kurz, als sei sie heiß oder aus zerbrechlichem Glas. Behalte deine Körperspannung immer bei.

Variationsmöglichkeiten: Diese Übung lässt sich beidarmig oder einarmig, frontal oder seitlich zur Wand durchführen. Du kannst auf den Handflächen oder nur den Fingerspitzen landen, die Position der Hände variieren (Drehung, Abstand, Höhe) oder über den Abstand der Füße zur Wand die Schwierigkeit anpassen. Je weiter du mit den Füßen von der Wand entfernt stehst, umso schwieriger wird es. Als weitere Steigerung kannst du die Übung auch gegen niedrigere Mauern, Geländer, Parkbänke oder deinen Schreibtisch durchführen.
Du kannst dich auch in eine Art Liegestützposition begeben, indem du beide Füße auf eine Mauer stellst und dich dann mit den Armen dynamisch federnd vom Boden abdrückst.

  • Übung: Räudige Straßenkatze

    Diese Übung geht sowohl horizontal ...

     
  • Übung_ Räudige Straßenkatze

    ... als auch vertikal. ©Holger Münch, Stuttgart

     
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