Mein Werdegang

Als Kind hatte ich viele verschiedene Berufswünsche und Vorstellungen darüber, mit was ich mir einmal ein Leben lang die Brötchen verdienen wollte. Keine dieser Vorstellungen hatte etwas mit Medizin oder Therapie zu tun, aber es war auch kein Zugführer, LKW-Fahrer oder Feuerwehrmann dabei. Ebenfalls war kein Gedanke über den Beruf des Physiotherapeuten dabei. Von diesem Beruf wusste ich bis einen Tag vor Ausbildungsbeginn nicht einmal, dass es ihn überhaupt gibt. So ganz nebenbei hätte ich mir durchaus den Beruf als Autor vorstellen können. Wenn ich den Aussagen meiner Mutter Glauben schenke, dann konnte ich schon immer Geschichten erzählen. Ich rätsle noch, wie sie das wohl gemeint hat...

Nach dem Abschluss an der Realschule waren meine Berufspläne, gelinde gesagt, noch nicht ganz ausgereift und noch deutlich im Entstehen begriffen. Und was macht ein Jugendlicher, der keinen Plan davon hat, was er mit seiner Zukunft anfangen soll? Genau: er geht weiter auf die Schule. So kam ein Abitur dazu, nach dem ich mir mehr Klarheit für die Berufswahl wünschte. Leider gehen nicht alle Wünsche sofort in Erfüllung, und so ließ mich das Leben bezüglich einer adäquaten Berufswahl auch weiterhin im Dunkeln. Also absolvierte ich meinen Zivildienst in einer Einrichtung für körperlich und geistig behinderte Menschen und war dort bei den Klassen im Sportunterricht dabei. Nebenher arbeitete ich als Fitness-, und Aerobictrainer in verschiedenen Fitness Clubs und fand so sehr viel Spaß an einer Arbeit mit Bewegung und Sport.

Diese Kombination von Sport mit behinderten Menschen und meiner Arbeit in Fitness Clubs kam meiner Vorstellung von Arbeit fürs Leben schon sehr nahe.

Der ursprüngliche (zu diesem Zeitpunkt gefasste) Plan zum Beruf war auch eher einfach gestrickt: ich wollte als Masseur die Zusatzqualifikation zum Sportphysiotherapeuten machen und mich dann im Leistungssport als Betreuer und Sporttherapeut verdingen. Am Tag meines Ausbildungsbeginns passte mich die Schulleiterin ab und eröffnete mir: "Kay, dich habe ich nun doch zu den Physiotherapeuten eingeplant. Das trifft deine Berufsvorstellungen eher.". Und ich entgegnete: "Das hört sich auch interessant an.". Manchmal entwickelt das Leben eine gewisse Eigendynamik, die es wert ist, dass man sich auf sie einlässt. Und manchmal trifft man auf nette Menschen, die es gut mit einem meinen und einem eine Entscheidung abnehmen. Schließlich kam ich so zu meinem Traumberuf.

Heute habe ich dank meiner vielseitigen Interessen einen regelrechten Patchwork-Beruf, der mir viel Selbstbestimmung zugesteht und durch die unterschiedlichen Bereiche nun wirklich nicht langweilig wird. Während der klassischen Physio-Tätigkeit in zwei Physiotherapie-Praxen konnte ich einen Therapieschwerpunkt und eine Spezialisierung entwickeln: die Kiefertherapie. Zu diesem Spezialgebiet fing ich dann auch bald an, erste Artikel in der physiotherapeutischen Fachpresse zu veröffentlichen. So kam das Metier des Schreibens zu meiner angestammten Tätigkeit als Behandler hinzu. Auch bekam ich die Möglichkeit, an einer Physiotherapie-Schule zu unterrichten und fügte meinem Arbeitsspektrum den "Lehrbeauftragten" für die Fächer Manuelle Therapie, Befund- und Untersuchungstechniken und Skoliosetherapie hinzu. Den Spaß an Sport, Training und Bewegung hatte ich ebenfalls noch nicht verloren und baute meine Kontakte in der Fitness Branche aus, um Vorträge und Seminare zu Fitness- und Gesundheitsthemen zu halten. Diesem unterrichtenden Bereich folgten dann schnell auch eigene Fortbildungen für examinierte Physiotherapeuten in den Bereichen Kiefertherapie und Trainingstherapie. Und dann bekam ich die Chance, Bücher zu schreiben. An dieser Stelle wurde ein vor langer Zeit entstandener Kindheitstraum doch noch Wirklichkeit. Heute genieße ich die Vielfalt meiner beruflichen Situation und freue mich auf jede freie Minute mit meiner Familie. Jeder Tag ist ein Abenteuer.

Kay Bartrow

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