Zähne: Herz- und Kreislaufbeschwerden

Ein besonders enger Zusammenhang herrscht zwischen Zähnen und Herz. Vor jeder Zahnbehandlung sollten erst Herz und Kreislauf kontrolliert werden. Zwar kann jeder beherdete Zahn Ursache von Herz- und Kreislaufbeschwerden sein, doch häufig sind es Herde in den vier Weisheitszahngebieten. Jede Injektion im Gebiss kann beherdete Weisheitszähne dazu stimulieren, Herz- und Kreislaufprobleme hervorzurufen. Das kann bis zur Ohnmacht führen. Bei jeder Injektion muss also erst einmal darauf geachtet werden, dass keine Störungen im Weisheitszahngebiet vorliegen.

Herz- und Kreislaufbeschwerden wie z. B. die Myokarditis, eine Herzmuskelentzündung, können durch Zahnherde verursacht werden. Mögliche Störherde sind

  • die Weisheitszähne (»normale«,»durchgebrochene» 8er),
  • retinierte (im Kiefer befindliche) Weisheitszähne sowie Knochenentzündungen, die von der Extraktion eines Weisheitszahns zurückgeblieben sind,
  • tote Zähne (oft durch Wurzelfüllungen).

Herz- und Kreislaufbeschwerden treten oft nicht allein auf. An ihnen ist meist der ganze Körper beteiligt, vor allem Leber, Nieren, Schilddrüse, Blinddarm, Magen und Darm, Gelenke.  Bei manchen Jugendlichen kommen bei Stress und Prüfungen plötzlich die Weisheitszähne. Herz- und Kreislaufbeschwerden auf Reisen, die mit einem Temperaturwechsel verbunden sind, oder bei Sportlern, die zu internationalen Wettkämpfen fliegen, können mit Weisheitszähnen zusammenhängen.

Hauptgrund der Beschwerden durch die Weisheitszähne ist der Platzmangel im Kiefer. Zwei Wege der Störung sind möglich, wodurch unterschiedliche Krankheitsbilder – auch im Zusammenhang mit Herz- und Kreislaufbeschwerden – entstehen: Bakterielle Infektion, häufig durch Speisereste. Durch Weisheitszähne verursachte Herdstörungen, die sich auf dem Infektionspfad ausbreiten, manifestieren sich erfahrungsgemäß durch folgende Beschwerden bzw. an folgenden Organen: Kopfschmerzen, Migräne, Leber, Nieren, Gelenke, Rheuma.‑ Störungen, die sich auf nervalem Weg ausbreiten. Sie treten besonders bei im Kiefer angelegten Weisheitszähnen auf. Erfahrungsgemäß kommt es zu folgenden Beschwerden bzw. sind folgende Organe beteiligt: Tinnitus, Kopfschmerzen, Schulter, Hals, Fingersteifheit. Beide Krankheitsbilder können Beschwerden an Schilddrüse, Magen und Darm einschließen. Auch Depressionen gehören dazu.

Nach einem chirurgischen Eingriff im Kieferbereich ist es bei der Nachbehandlung wichtig

  • ein Medikament zur besseren Wundheilung zu verabreichen (in Deutschland z. B. Traumeeltabletten),
  • ein Medikament einzunehmen, das dazu dient, Giftstoffe aus den Lymphdrüsen auszuschwemmen (etwa Cefalymphat),
  • Nieren- und Blasentee zu trinken, um die Ausscheidung der Giftstoffe über die Nieren zu erleichtern.

Hier erfahren Sie mehr zu Herz- und Kreislaufbeschwerden durch Weisheitszähne und tote Zähne.

Quelle

Zähne gut - alles gut
Hauke Heinzel, Ulrich Volz, Reinhold StecherZähne gut - alles gut

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