• PCOS

    Ein klinisches Anzeichen des Hyperandrogenismus bei PCOS ist die Virislisierung

     

Das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS)

Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) betrifft mehr als fünf Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter, was allein in Deutschland mehr als eine Million Frauen sind. Dabei sind rund 50 Prozent der von dieser Endokrinopathie betroffenen Frauen adipös.

Das PCOS wird auch als Syndrom der chronischen hyperandrogenämischen Anovulation bezeichnet und ist eine der Hauptursachen von oligo- und anovulatorischer Subfertilität. Neben den Zyklusstörungen steht die Hyperandrogenämie im Vordergrund. Die offensichtlichen klinischen Zeichen sind meist Alopezie (androgenämisch bedingt), Akne und Hirsutismus. Diese sind in erster Linie auf die vielfach nachweisbare Insulinresistenz zurückzuführen.

Erhöhte Testosteron- und Androstendionwerte und nicht selten ein erhöhter Wert von Dehydroepiandrostendionsulfat (DHEAS) sind biochemische Marker bei PCOS. Bei mehr als 60 Prozent der Patientinnen ist der LH-Spiegel deutlich höher als der FSH-Spiegel, was einen erhöhten LH/FSH-Spiegel zur Folge hat. Dieser bewirkt die gesteigerte Androgensynthese.

  • PCOS

    Schema zu den Abhängigkeiten beim PCOS

     

Obwohl die Erkrankung lange bekannt ist, sind die genauen Ursachen des Polyzystischen Ovarialsyndroms bislang nicht geklärt. Familiäre Häufungen weisen unter anderem auf eine genetische Komponente hin.

  • Melden Sie sich zum Gyn-Newsletter an!