• Aktuelle Pränataldiagnostik, ein Überblick - Hebammenarbeit - Georg Thieme Verlag

     

Aktuelle Pränataldiagnostik: ein Überblick

Neue Erkenntnisse im Bereich der medizinischen Forschung führen auch in der Pränataldiagnostik zu immer mehr Möglichkeiten. Mehr Wissen über das Ungeborene kann zur Gesundheit von Kind und Mutter beitragen. Aber nicht immer. Gelingt es nicht, das Wissen richtig zu deuten, so führt mehr Wissen zu mehr Unsicherheit. Dies kann eine Schwangerschaft nachhaltig belasten oder zu unnötigen Interventionen bei Mutter und Kind führen. Pränataldiagnostik ist daher sowohl fachlich als auch ethisch hoch komplex. Wer Paare in der Schwangerschaft betreut und berät, sollte die nachfolgend vorgestellten pränataldiagnostischen Verfahren kennen, einordnen und erklären können.

Fragestellung vor der Untersuchung

In diesem Artikel wird vor allem auf die Frage eingegangen, welche Möglichkeiten der Pränataldiagnostik aktuell zur Verfügung stehen und wie sie funktionieren.

Die weitaus schwierigere Frage, welche Untersuchungen durchgeführt werden sollten, kann hingegen immer nur individuell in Absprache mit der betroffenen Frau bzw. dem betroffenen Paar beantwortet werden.

Um dies zu ermöglichen, muss vor jeder Diagnostik sowohl dem / der ausführenden Arzt / Ärztin als auch dem Paar klar sein, was man mit der Diagnostik erkennen kann und was nicht.

Insbesondere über die Konsequenzen eines evtl. unerwünschten Testergebnisses für die Eltern und das Ungeborene sollte unbedingt vor der Testung gesprochen werden. Denn ist das Testergebnis da, lässt sich das Wissen darum nicht mehr rückgängig machen.

Hierfür braucht es interdisziplinäre fachliche Kompetenz und Einfühlungsvermögen, um den Ratsuchenden von möglichst vielen Seiten her zu einer autonomen Entscheidung zu verhelfen.

Methoden

Grundsätzlich werden invasive und nicht-invasive pränataldiagnostische Techniken unterschieden.

Invasive Techniken

  • Chorionzottenbiopsie (CVS = chorionic villous sampling)
  • Amniozentese (AC)
  • Chordozentese (Nabelschnurpunktion)

Nicht-invasive Techniken

Bei den nicht-invasiven Techniken der Pränataldiagnostik soll hier insbesondere auf das Ersttrimesterscreening und die differenzialdiagnostische weiterführende Ultraschalluntersuchung des Feten im 2. Trimenon eingegangen werden.


Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag Aktuelle Pränataldiagnostik: ein Überblick.

Aus der Zeitschrift Die Hebamme 05/2018.


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Quelle

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