Freitag

Programmübersicht

08:00 - 09:30 Einlass und Besuch der Industrieausstellung

09:30 - 10:00 Begrüßung Thieme Gruppe

10:00 - 11:00 Hebammenreformgesetz: Wie geht es weiter?

11:00 - 12:00 CTG – Fluch und/oder Segen in der Geburtshilfe

12:00 - 13:30 Mittagspause und Besuch der Industrieausstellung

13:30 - 14:30 Die äußere Wendung – ein Versuch ist es wert?

14:30 - 15:30 Neonatale Notfälle – Erste Hilfe für Hebammen

15:30 - 16:30 Kaffeepause und Besuch der Industrieausstellung

16:30 - 17:30 Illegaler Drogenkonsum in der Schwangerschaft

17:30 - 18:30 Infektionen in der Schwangerschaft

 

Themen und Referenten

  • Hebammenreformgesetz: Wie geht es weiter?

    Ulrike Geppert-Orthofer
    Präsidentin
    Deutscher Hebammenverband e.V.

    Yvonne Bovermann
    Beirätin für den Bildungsbereich
    Deutscher Hebammenverband e.V.

    Leipzig: Freitag, 06.03.2020 10:00 Uhr - 11:00 Uhr

    Wiesbaden: Samstag, 13.11.2020 10:00 Uhr - 11:00 Uhr     

     

  • CTG – Fluch und/oder Segen in der Geburtshilfe

    Prof. Dr. med. Uwe Schneider

    Leipzig: Freitag, 06.03.2020 11:00 Uhr - 12:00 Uhr

    Wiesbaden: Freitag, 13.11.2020 11:00 Uhr - 12:00 Uhr

     

    Die Bewertung der Herzfrequenzverläufe im CTG stellt uns immer wieder vor große Herausforderungen - 40 Jahre klinische Routine haben nicht gereicht, um das zu ändern. Ist aufgezeichnete Überwachung aus forensischen Gründen zwingend nötig oder ist sie gefährlich und sollten wir sie lieber vermeiden?
    Es wird Zeit das CTG als das zu betrachten, was es ist: kein simpler Test auf Sauerstoffmangel, sondern Ausdruck einer hochkomplexen Regulationsleistung des sich entwickelnden autonomen Nervensystems. Der Herzschlag ist die Sprache, in der das Kind mit uns kommuniziert - ihm diese Möglichkeit zu geben ist so physiologisch, wie per what‘s app erreichbar zu sein. Wir müssen nur verstehen lernen und akzeptieren, dass das nicht ausnahmslos gelingt. Alter, Aktivitätszustand und weitere Einflüsse machen
    das CTG zu einem Werkzeug, das nie für sich, sondern nur im Kontext des gesamten klinischen Bildes betrachtet werden darf.
    Jede Maßnahme, ob ergriffen oder unterlassen, hat ihren Nutzen und ihre Risiken – es ist unsere Aufgabe, verantwortungsvoll damit umzugehen. Und der Monitor sollte nie davon ablenken, worum es wirklich geht: Die Betreuung der werdenden Mutter und ihres ungeborenen Kindes.

     

  • Die äußere Wendung – ein Versuch ist es wert?

    Dr. med. Larry Hinkson

    Leipzig: Freitag, 06.03.2020 13:30 Uhr - 14:30 Uhr

    Wiesbaden: Freitag, 13.11.2020 13:30 Uhr - 14:30 Uhr

    Die äußere Wendung ist eine empfohlene Intervention mit geringem Risiko zur Behandlung der Beckenendlage ab der 36. Schwangerschaftswoche und wird von internationalen Gesellschaften empfohlen, um die Wahrscheinlichkeit einer vaginalen Entbindung zu verbessern. Die Erfolgsrate der äußeren Wendung ist allerdings zwischen 35-86% variabel.

     

    Von der Arbeitsgruppe für Beckenendlage in der Charité Universitätsklinik Berlin wird die äußere Wendung wissenschaftlich untersucht, um die Erfolgsquote zu ermitteln und die günstigen Kriterien festzulegen, die mit einem erfolgreichen Wendungsversuch verbunden sind. Diese Ergebnisse werden es den Ärzten ermöglichen, Patientinnen besser über die Erfolgschancen und das Risiko von Wendungen zu beraten und günstige und ungünstige Parameter zu ermitteln, damit Patientinnen informierte Entscheidungen treffen können.

     

  • Neonatale Notfälle – Erste Hilfe für Hebammen

    Prof. Dr. med. Michael Schroth

    Leipzig: Freitag, 06.03.2020 14:30 Uhr - 15:30 Uhr

    Wiesbaden: Freitag, 13.11.2020 14:30 Uhr - 15:30 Uhr

    In großen Kliniken stehen Mutter und Kind ein interdisziplinäres Team aus Hebammen, Gynäkologen, Anästhesisten und Neonatologen während der Geburt zur Seite. Dahingegen sind Hebammen insbesondere in kleinen Geburtskliniken und bei außerklinischen Geburten auf sich selbst gestellt. In einer Untersuchung außerklinischer Geburten in Deutschland im Jahr 2017 wurde gezeigt, dass etwa 5,6% der Neugeborenen direkt postpartal Auffälligkeiten aufwiesen.
    Während geburtshilfliche Notfallsituationen zum „Handwerk“ jeder Hebamme gehören, stellt die Versorgung eines kranken Neonaten oft eine Herausforderung dar. Wir möchten Ihnen anhand von Fallbeispielen die wichtigsten peripartalen kindliche Notfälle präsentieren. Es werden Ihnen nicht nur die oftmals subtilen klinischen Warnzeichen nahegebracht, sondern auch die notwendigen Erstmaßnahmen für die Versorgung unserer kleinsten Patienten vermittelt.

     

  • Leipzig: Illegaler Drogenkonsum in der Schwangerschaft – was sollte ich als Hebamme zu diesem Thema wissen?

    Dr. med. Georgine Huber

    Leipzig: Freitag, 06.03.2020 16:30 Uhr - 17:30 Uhr

    Während in Deutschland der Konsum legaler Drogen in der Schwangerschaft immer wieder Gegenstand von Aufklärungskampagnen und wissenschaftlicher Untersuchungen ist, findet das Thema des illegalen Substanzkonsums weniger Beachtung. Es wird vermutet, dass ca. 3 von 1000 Neugeborenen eine suchtkranke Mutter haben, wobei eine deutlich höhere Dunkelziffer zu befürchten ist. Die Abhängigkeitserkrankung kann sich sowohl auf Opiate, Benzodiazepine und Amphetamine, als auch auf neue psychoaktive Stoffe beziehen. Die Mehrzahl der Schwangerschaften ist ungeplant, die oft polytoxikomanen Konsummuster erschweren die Vorhersage möglicher fetaler Beeinträchtigungen.
    Arzt- und Hebammenkontakte werden aus Angst vor Stigmatisierung und befürchteter Inobhutnahme des Kindes durch das Jugendamt oft nur zögerlich wahrgenommen.
    Der Vortrag möchte Hebammen Grundkenntnisse vermitteln, um ihnen eine fachlich fundierte und empathische Begleitung der betroffenen Schwangeren zu ermöglichen und die Schwangeren und jungen Mütter in ihrer Eigenverantwortung und Fürsorgekompetenz für das Kind zu unterstützen.

  • Wiesbaden: Illegaler Drogenkonsum in der Schwangerschaft

    Dr. Jan-Peter Siedentopf

    Wiesbaden: Freitag, 13.11.2020 16:30 Uhr - 17:30 Uhr

    Weitere Informationen folgen.

  • Infektionen in der Schwangerschaft – alte Probleme, neue Aspekte

    Dr. med. Jan Pauluschke-Fröhlich

    Leipzig: Freitag, 06.03.2020 17:30 Uhr - 18:30 Uhr

    Wiesbaden: Freitag, 13.11.2020 17:30 Uhr - 18:30 Uhr  

    In der Schwangerschaft ist das Kind wohlbehütet im Bauch der Mutter. Allerdings können maternale Infektionen auch das Kind beeinflussen. In diesem Beitrag geht es um die durch die Mutterschaftsrichtlinien abgedeckten Infektionen sowie um die Infektionen, die gerade nicht durch Routine Screening Untersuchungen abgedeckt sind, das ungeborene Leben aber gefährden.

    • Dabei sollen die relevanten Erkrankungen skizziert werden um diese mit den ratsuchenden Eltern besprechen zu können
    • Lösungswege in der Prävention aufgezeigt werden und
    • (neue) Therapeutische Ansätze gezeigt werden.

    Dies soll Ihnen helfen die Schwangere bestenfalls vor Infektionen in der Schwangerschaft zu schützen, bzw. ihr mit Rat und Tat zur Seite zu stehen wenn Infektionen die Schwangerschaft belasten.

     

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