Samstag

Nach jedem Vortrag sind 15 Minuten Zeit zur Diskussion eingeplant. Bringen Sie Ihre Fragen mit und diskutieren Sie mit unseren Referentinnen und Referenten Ihre persönlichen Fälle und Erfahrungen.

Hier finden Sie zu allen Vorträgen Kurzbeschreibungen, die Ihnen einen Eindruck zum Inhalt und Schwerpunkt vermitteln werden.

 

Themenvorstellung

  • Sexualität und Verhütung nach der Geburt
    Dorothee Kleinschmidt
     
    Samstag, 2. April 2022: 09:00 Uhr - 10:00 Uhr
    Samstag, 19. November 2022: 09:00 Uhr - 10:00 Uhr

    In der Beratung sexueller Paarprobleme berichten die Ratsuchenden häufig, dass ihre sexuellen Probleme nach der Geburt eines Kindes begonnen haben. Das erste Jahr nach der Geburt eines Kindes ist für ein Paar meist aufregend, aber auch sehr anstrengend. Nach einer ersten Zeit der sexuellen Abstinenz, die oft gut toleriert wird, können die Bedürfnisse der Eltern auseinander gehen. Damit Sexualität nach der Geburt entspannt gelebt werden kann, ist zudem eine sichere Verhütung von großer Bedeutung. Der Vortrag skizziert im zweiten Teil die gängigen Methoden unter besonderer Berücksichtigung der „WHO Medical Eligibility Criteria Wheel für contracepive use” von 2015 und der Möglichkeit der Anwendung nicht hormoneller Methoden.

  • Zu klein für die Schwangerschaft bei Geburt - Folgen für das ganze Leben.
    Prof. Dr. Urs Eiholzer
     
    Samstag, 2. April 2022: 10:00 Uhr - 11:00 Uhr
    Samstag, 19. November 2022: 10:00 Uhr - 11:00 Uhr
     
    Durch die zeitweise Unterversorgung mit Nährstoffen während der Schwangerschaft, kommt es über epigenetische Prozesse zu einer Umprogrammierung des Stoffwechsels. Kinder, die im Verhältnis zur Schwangerschaftsdauer zu klein oder zu leicht geboren werden (SGA), haben ein erhöhtes Risiko, als Erwachsene an Adipositas, Typ-2-Diabetes oder Bluthochdruck zu leiden. Im Vortrag wird die Entstehungsweise aufgezeigt und erklärt, warum die vorgeburtlichen Lebensumstände Auswirkungen auf das ganze Leben haben können. Urs Eiholzer ist die Stimme in der Schweiz, wenn Fragen zum Wachstum und der Entwicklung vom Säugling bis zum jungen Erwachsenen zu beantworten sind. Nebst unzähligen Publikationen zum Thema hat er auch einen vielbeachteten Ratgeber für Eltern mit einem SGA-Kind geschrieben.
  • Ambulantes Management nach Blasensprung am Termin – eine Bilanz zum 10. Geburtstag
    Martina Gisin
     
    Samstag, 2. April 2022: 12:30 Uhr - 13:30 Uhr
    Samstag, 19. November 2022: 12:30 Uhr - 13:30 Uhr
     

    In der Frauenklinik des Universitätsspitals Basel mit 2.700 Geburten jährlich wird im November 2022 das 10-jährige Jubiläum der «Einführung des ambulanten Managements bei vorzeitigem Blasensprung» gefeiert. Schwangere Frauen mit vorzeitigem Blasensprung am Termin können sich unter Berücksichtigung strenger Kriterien für dieses Vorgehen entscheiden. Es hat den Vorteil, dass die Frauen möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung verweilen können, der physiologische Verlauf der Geburt gefördert und der Klinikaufenthalt verkürzt wird.
    Um den Nutzen dieses Vorgehens in Erfahrung zu bringen, wurden ein Jahr später die klinischen Outcomes und die Erfahrungen der Frauen und des Behandlungsteams untersucht, beziehungsweise wurde nach 10 Jahren erneut das Behandlungsteam nach der Zufriedenheit zu diesem Angebot gefragt.
    Im Vortrag wird das ambulante dem stationären Management gegenübergestellt, die Ergebnisse der Evaluationen vorgestellt und eine Bilanz über die 10-jährige Erfahrung seit der Einführung präsentiert.

  • Schwanger mit chronischer Erkrankung oder körperlicher Behinderung

    Prof. Dr. Ute Lange

    Samstag, 2. April 2022: 13:30 Uhr - 14:30 Uhr 
    Samstag, 19. November 2022: 13:30 Uhr - 14:30 Uhr

     

    Kurzbeschreibung folgt.

  • Digitalisierung rund um die Hebammenarbeit
    Daniela Erdmann
     
    Samstag, 2. April 2022: 15:30 Uhr - 16:30 Uhr
    Samstag, 18. November 2022: 15:30 Uhr - 16:30 Uhr
     
    Die Partizipation der Nutzer*innen im Gesundheitswesen an den Versorgungsprozessen wird besonders vor dem Hintergrund der Digitalisierung zunehmend in den Fokus gerückt. Der Vortrag widmet sich den Grundideen der Digitalisierung im Gesundheitswesen, aber auch den Auswirkungen auf die Betreuung der Frauen und Familien durch die Hebamme. Wie kann innerhalb der Nutzung digitaler Angebote eine adäquate Betreuung sichergestellt werden und gleichzeitig auch eine Arbeitsentlastung stattfinden? Und wie sieht die praktische Umsetzung im (Hebammen-)Alltag aus? Zusätzlich lohnt sich ein Blick auf die Vor - und Nachteile auf der Grundlage der bisherigen Erfahrungen.
  • Weibliche Genitalverstümmelung
    Sandra Sedlmaier-Ouattara
    in Kooperation mit Ärzte ohne Grenzen e.V.
     
    Samstag, 2. April 2022: 16:30 Uhr - 17:30 Uhr
     

    Das Praktizieren von FGM (Female Genital Mutilation) ist weltweit verbreitet, mit dem dominanten Hintergrund, die weibliche sexuelle Lust zu verhindern. Dabei werden die weiblichen Geschlechtsteile ganz oder teilweise entfernt oder verletzt. Mädchen und Frauen werden oft schon im Säuglingsalter, häufig zwischen vier und acht Jahren und meist vor der Pubertät verschiedene Formen diesem destruktivem Eingriff unter erbärmlichen Bedingungen ausgesetzt.
    Neben der erforschten Erkenntnis, dass keinerlei medizinische Vorteile für die Betroffenen besteht und solche Eingriffe nur Schmerz, Leid bis zum Tod verursachen, stellen solche Übergriffe auch eine schwere Verletzung der Menschenrechte dar.
    Der Vortrag gibt einen Einblick über die persönlichen Erfahrungen mit FGM auf drei Kontinenten und den verschiedenen erlebten Herausforderungen in Projekten von Ärzte ohne Grenzen.

     
     
     
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