Samstag

Programmübersicht

09:00 - 10:00 Babyschlaf – warum ist der so schwierig?

10:00 - 11:00 Plötzlicher Säuglingstod – aktueller Kenntnisstand

11:00 - 12:30 Mittagspause und Besuch der Industrieausstellung

12:30 - 13:30 Frauenmilch vs. Muttermilch

13:30 - 14:30 „Mutterkuchen – mal versuchen?“

14:30 - 15:30 Kaffeepause und Besuch der Industrieausstellung

15:30 - 16:30 Geburtsvorbereitung mit Achtsamkeit

16:30 - 17:30 Dunstan Babysprache

 

Themen und Referenten

  • Babyschlaf - warum ist der so schwierig?

    Nora Imlau

    Leipzig: Samstag, 07.03.2020 09:00 Uhr - 10:00 Uhr

    Dr. med. Herbert Renz-Polster

    Wiesbaden: Samstag, 14.11.2020 09:00 Uhr - 10:00 Uhr

    Eigentlich sollte das Schlafen doch das einfachste Ding der Welt sein. In Wirklichkeit aber entzünden sich daran oft die ersten Konflikte in der jungen Familie: Die Kleinen scheinen sich den Schlaf anders vorzustellen als die Großen. Warum ist das so?

    Überhaupt: Worin unterscheidet sich der Schlaf der Säuglinge, was spielt sich hinter ihren Lidern ab?
    Auch die Fachwelt kennt ihre Konflikte rund um den Babyschlaf: Dürfen Babys ins Elternbett, ist das nicht zu gefährlich? Sollen Eltern „ungünstige Einschlafassoziationen“ vermeiden, damit die Kleinen besser durchschlafen? Und: was können Hebammen tun, um die Eltern auf dieser Rüttelstrecke zu unterstützen?

     

  • Plötzlicher Säuglingstod – aktueller Kenntnisstand: Häufigkeit, Risikofaktoren, Prävention.

    Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

    Leipzig: Samstag, 07.03.2020 10:00 Uhr - 11:00 Uhr

    Wiesbaden: Samstag, 14.11.2020 10:00 Uhr - 11:00 Uhr

    Professor Jorch erläutert den neuesten Kenntnisstand als Basis für eine sachliche Beratung und Prävention: Worum handelt es sich bei dieser Todesart? Welche Vorstellungen gibt es zum Sterbevorgang?
    Gibt es Warnzeichen vor dem Tode? Welche Kinder sind besonders bedroht? Diese Kenntnisse sind die Voraussetzung. Der plötzliche Säuglingstod ist sehr selten geworden. Im Jahre 1990 starben in Deutschland noch 1300 Säuglinge, jetzt sind es nur noch 130 Todesfälle. Es ist also nur 1von 5.000 Kindern betroffen, meistens im ersten Lebenshalbjahr.
    Die wichtigsten Risikofaktoren sind nach wie vor 1. das Hinlegen des Säuglings zum Schlaf in Bauchlage und 2. starkes Rauchen der Schwangeren und in der näheren Umgebung des Kindes. In geringerem Maße spielen Schlafumgebung (Kinderbett, Matratze, Zudecke, Elternbett, Schlafplatz, Schlafzimmer), Ernährung (frühes Abstillen) und medizinische Versorgung (unzureichender Impfstatus, Infektionen, Gedeihen) eine Rolle. Hier ist individuelle Beratung erforderlich.
    Der Nutzen von diagnostischen Maßnahmen (EKG, Laboruntersuchungen, Ultraschall, Schlaflabor) wie auch des Heimmonitorings für die Prävention ist gering. Wichtiger ist es, Eltern in der sorgfältigen
    und aufmerksamen Beobachtung ihres Kindes anzuleiten.
    Hebammen kommt darin eine dominierende Rolle zu. Sie können Risikofamilien individuelle praktische Hilfestellungen für die Prävention und den zahlenmäßig weit überwiegenden Familien ohne
    nennenswerte Bedrohung Beruhigung und Sicherheit geben.

     

  • Frauenmilch vs. Muttermilch – Auswirkungen für das Kind

    Priv.-Doz. Dr. med. Angela Kribs

    Leipzig: Samstag, 07.03.2020 12:30 Uhr - 13:30 Uhr

    Dr. med. Monika Berns

    Wiesbaden: Samstag, 14.11.2020 12:30 Uhr - 13:30 Uhr

    Weitere Informationen folgen.

  • „Mutterkuchen - mal versuchen?“ – Eine wissenschaftliche Betrachtung von Plazenta als Heilmittel

    Dr. med. Sophia Johnson

    Leipzig: Samstag, 07.03.2020 13:30 Uhr - 14:30 Uhr

    Wiesbaden: Samstag, 14.11.2020 13:30 Uhr - 14:30 Uhr

    In den letzten Jahrzehnten kann man unter Müttern der industrialisierten Länder den Trend beobachten, die eigene Plazenta als Heilmittel im Wochenbett einzunehmen. Ausgehend von den USA wurde das Verarbeiten der getrockneten Plazenta zu Kapseln für die postpartale Einnahme auch in Europa populär.
    Angebliche Benefits sind vermehrte Milchbildung, stabile Gemütslage, beschleunigte Rückbildung und das subjektive Gefühl von „mehr Energie“ im Wochenbett.
    In der traditionellen Chinesischen Medizin wird gedämpfte, getrocknete Placenta hominis seit Jahrhunderten als Therapeutikum angewendet, unter anderem bei insuffizienter Milchbildung.
    Auch in historischen deutschen Arzneimittellehren ist Plazenta als wehenförderndes Heilmittel verzeichnet.
    Welche Hormone und Spurenelemente in rohem und verarbeitetem Plazentagewebe enthalten sind und wie die mikrobielle Zusammensetzung der Proben ist, wurde in einem Pilot-Projekt am Plazenta-Labor Jena untersucht. Kann man aus diesen Ergebnissen Rückschlüsse für die Anwendung im Wochenbett ziehen?

     

  • Geburtsvorbereitung mit Achtsamkeit – eine wichtige Ressource für Hebammen und werdende Eltern

    Dr. Clarissa Schwarz

    Leipzig: Samstag, 07.03.2020 15:30 Uhr - 16:30 Uhr

    Mela Pinter

    Wiesbaden: Samstag, 14.11.2020 15:30 Uhr - 16:30 Uhr

    Achtsamkeit mit dem MBCP-Programm nach Nancy Bardacke und Jon Kabat Zinn.

    Achtsamkeit ist zur Zeit in aller Munde und in vielen Unternehmen und medizinischen Einrichtungen ein fester Bestandteil. Das Konzept „Mindfulness Based Childbirth and Parenting“ (MBCP) wendet sich nicht nur an werdende Eltern in der Schwangerschaft um sich auf die Geburt und auch auf die Zeit des Elternseins vorzubereiten.
    Für Hebammen kann Achtsamkeit zu praktizieren – genauso wie für die Eltern – eine wichtige Ressource sein. Diese kennenzulernen und im eigenen Leben im Sinne der Selbstfürsorge anzuwenden, ist vor allem im herausfordernden beruflichen Hebammenalltag eine wertvolle Hilfe um Stress zu bewältigen.

     

  • Dunstan Babysprache – lerne die Sprache aller Babys!

    Vivian König

    Leipzig: Samstag, 07.03.2020 16:30 Uhr - 17:30 Uhr

    Wiesbaden: Samstag, 14.11.2020 16:30 Uhr - 17:30 Uhr

    Die Forschung hat bestätigt, dass es einen direkten Zusammenhang gibt zwischen fünf Baby-Lauten und den fünf biologischen Grundbedürfnissen Hunger, Müdigkeit, Bauchweh, Bäuerchen, Unwohlsein. Diese Dunstan-Laute basieren auf angeborenen Reflexen und sind eine universelle Sprache aller Neugeborenen
    weltweit – unabhängig von Muttersprache, Nationalität oder Kulturkreis.
    Ein einzigartiger Aspekt ist es, die Vor-Schrei-Phase der Babys zu betrachten. Wenn Eltern verstehen, warum ihr Baby sich meldet, können sie dessen Bedürfnisse rascher erkennen und richtig reagieren – bevor das Weinen eskaliert.
    Indem Müttern und Vätern effektive Bewältigungsstrategien gezeigt werden, können negative Folgen von Situationen mit anhaltendem Weinen bei Babys deutlich reduziert und gleichzeitig die Selbstsicherheit der Eltern und die Bindung gestärkt werden.

     

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