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Impfung in der Schwangerschaft: kritisch hinterfragt

Impfungen vermitteln ein trügerisches Bild von Sicherheit. Dabei greifen sie gravierend in den gesunden Organismus ein. Und die Liste der mit Impfungen verbundenen Probleme ist lang. Angesichts der Datenlage muss kritisch hinterfragt werden, ob Schwangeren eine Impfung empfohlen werden kann.

Eine Schwangerschaft geht mit vielfältigen Veränderungen einher, die z. B. zu einer stärkeren Durchblutung und Durchlässigkeit der Gewebe sowie deren besserer Ernährung führen. Die glatte Muskulatur wird relaxiert, die Magensäurebildung gesenkt. Die Hypophyse regt die Nebennieren an, vermehrt Kortison, aber auch andere Hormone auszuschütten. Diese Veränderungen schaffen optimale Bedingungen für die kindliche Entwicklung.

Die Auswirkungen auf die immunologischen Zusammenhänge sind allerdings zum größten Teil ungeklärt. Gleiches gilt für Wirkungen des in Impfstoffen enthaltenen Aluminiums auf die durch die hohe Dynamik der Entwicklung sehr empfindlichen Organe in Embryo und Fetus. Damit gleicht eine Impfung in der Schwangerschaft einem Blindflug bzw. einem Experiment.

Risiken der Pertussis-Impfung

Im Blick auf die Mikrozephaliefälle (vor allem) in Brasilien – die ersten traten im Oktober 2015 auf – ist zu fragen, welchen Einfluss die Diphterie-Tetanus-Keuchhusten-Impfung, die dort seit Oktober 2014 in der 27.–34. SSW verabreicht wird, auf den Verlauf der Zikavirus-Infektionen hat.

Die ohnehin unbefriedigende Wirksamkeit des Keuchhusten-Impfstoffs von lediglich 53–64 %, bzw. für Kinder im Alter von 2 bis 7 Jahren 41 %, zwischen 8 und 12 Jahren sogar nur 24 %, scheint in den letzten Jahren noch mehr nachzulassen und führte seit 2012 zu vermehrten Keuchhustenfällen. Es verbreiten sich Untertypen der Keuchhusten-Bakterien, bei denen der aktuelle azelluläre Keuchhusten-Impfstoff (Pa) nicht wirkt. Sein immunologischer Ansatzpunkt ist das Protein Pertactin, das laut Center of Desease Control (CDC) (USA) immer mehr Keuchhusten-Bakterien nicht mehr bilden. Die Forscher werten dies als unmittelbare Anpassung an die geimpfte Umgebung. In jeder Schwangerschaft soll erneut geimpft werden – ungeachtet des Abstands zur letzten.

Auch langfristig schafft die azelluläre Keuchhustenimpfung Probleme: Bei Jugendlichen, die von vornherein mit Pa grundimmunisiert wurden, liegt die Schutzwirkung vier Jahre nach einer Auffrischung im Schulalter bei unter zehn Prozent! Es gibt zunehmend Hinweise darauf, dass eine Keuchhusteninfektion nach vorangegangener (azellulärer) Impfung eine besonders riskante Situation darstellt, da es hierbei (anders als bei nicht geimpften Kindern) zu einer deutlich allergieassoziierten Immunantwort kommt. Dies unterstützt die Beobachtung, dass für diese Kinder ein deutlich erhöhtes Asthma-Risiko besteht.

M. Friedl

Lesen Sie den gesamten Beitrag hier: Impfung in der Schwangerschaft: kritisch hinterfragt

Aus der Zeitschrift Die Hebamme 3/2016

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