• Babyfreundliche Geburtsklinik

     

Klinikum Oldenburg als „Babyfreundliche Geburtsklinik“ ausgezeichnet

Initiative-Geschäftsführerin: „Babyfreundlich steht für ganzheitliche Betreuung von der Vorsorge für Schwangere bis zu Beratungsangeboten nach der Entlassung“ / Niedersachsen bundesweit Nummer Drei bei „Babyfreundlich“

Bergisch Gladbach / Oldenburg, den 11. Dezember 2015 - Das Klinikum Oldenburg erhält heute das Qualitätssiegel „Babyfreundlich“. Geburtskliniken mit dieser Auszeichnung verwirklichen die B.E.St.®-Kriterien, die auf den internationalen Vorgaben von WHO und UNICEF beruhen. „B.E.St.® steht für `Bindung´, `Entwicklung´ und `Stillen´“. Diese Kriterien seien wissenschaftlich fundiert und ermöglichten die effektive Förderung der Bindung zwischen Mutter und Kind, der kindlichen Entwicklung und des Stillens, unterstrich Gisela Meese, Geschäftsführerin der WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundlich“, bei der Übergabe des Auszeichnungs-Zertifikats. „Babyfreundliche Geburtskliniken bieten eine ganzheitliche Betreuung von der Vorsorge für Schwangere bis zu Beratungsangeboten nach der Entlassung. Deshalb entscheiden sich immer mehr werdende Eltern für ´Babyfreundlich`“, betonte Meese. Das Klinikum Oldenburg gehört jetzt zu den 93 Babyfreundlichen Geburts- und Kinderkliniken bundesweit und ist das elfte Haus in Niedersachsen mit dem internationalen Qualitätssiegel.

Große Freude / umfassende Richtlinien / Hautkontakt direkt nach Geburt
„Über diese internationale Auszeichnung, mit der die besonderen Leistungen unserer babyfreundlichen Geburtshilfe bei der Betreuung von Mutter und Kind gewürdigt werden, sind wir sehr erfreut“, betonte der Chefarzt der Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Professor Dr. med. Eduard Malik. Die Klinik verwirkliche die Anforderungen der B.E.St.®-Kriterien für eine „Babyfreundliche Geburtsklinik“ auf hervorragende Weise in der täglichen Arbeit. „Unsere Richtlinien sind umfassend und stehen dem Personal sowohl im Intranet als auch auf allen Stationen zur Verfügung“. Eine Kurzfassung hänge in allen Bereichen und auf der Neonatologie aus, unterstrich der Chefarzt. Das Haus ermögliche es den Müttern unmittelbar nach der Geburt Hautkontakt mit ihrem Baby zu haben, mindestens eine Stunde lang oder bis das Baby das erste Mal gestillt wurde. „Vorbildlich ist bei uns die Praxis, auch Frauen mit Kaiserschnittentbindung, die häufig noch nicht in der Lage sind zu stillen, einfühlsam zu begleiten, den ersten Kontakt mit ihrem Baby aufzunehmen und baldmöglichst zu stillen“, unterstrich Professor Malik.

Hervorragende Betreuung auch nach Entlassung / Mütter lernen korrektes Anlegen
„Auf eine hervorragende Unterstützung der Mütter auch nach der Entlassung legen wir besonderen Wert. Wir bieten eine regelmäßige Stillgruppe an, die gut angenommen wird, eine Still-Hotline, Unterweisungen durch eine Stillberaterin und Hausbesuche unserer Hebammen“, so der Chefarzt. Auch zeigten die Mitarbeiterinnen der Geburtshilfe den Müttern das korrekte Positionieren und Anlegen des Säuglings und erzielten damit gute Erfolge beim Stillen. „Alle Mütter berichten, dass sie sich liebevoll und individuell unterstützt fühlen. Die besonderen Anforderungen an eine Level-I-Klinik meistern wir auch durch die gute Zusammenarbeit und die räumliche Nähe zur Neonatologie“ betonte der Chefarzt abschließend.

Niedersachsen bundesweit Nummer Drei bei „Babyfreundlich“
Niedersachsen ist bundesweit die Nummer Drei bei „Babyfreundlich“: Von insgesamt 92 Geburts- und Kinderkliniken mit der internationalen Auszeichnung gibt es jetzt elf Häuser in diesem Bundesland, mehr gibt es nur noch in Baden-Württemberg (18) und in Nordrhein-Westfalen (16).

Die WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundlich“
Die WHO/UNICEF-Initiative setzt sich für die Verbreitung des Qualitätssiegels „Babyfreundlich“ in Deutschland ein und zertifiziert Geburts- und Kinderkliniken. Grundlage der Zertifizierung sind die B.E.St.®-Kriterien. Wenn Kliniken diese Kriterien nachweislich in ihrer Routine umgesetzt haben, erhalten sie das Qualitätssiegel „Babyfreundlich“. Babyfreundliche Einrichtungen sind auch an der Auszeichnungsurkunde von WHO und UNICEF mit dem Picasso-Motiv „Maternité“ zu erkennen. Für werdende Eltern ist dies eine wertvolle Orientierungshilfe bei der Auswahl einer geeigneten Klinik. In Deutschland sind bereits 136 Geburts- und Kinderkliniken Mitglied der Initiative, 93 davon sind als „Babyfreundlich“ zertifiziert. Nach aktuellen Studien begünstigen sie die Mutter-Kind-Bindung.

Quelle: Pressemitteilung WHO/UNICEF Initiative Babyfreundlich

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