Samstag, 18.11.2017

Moderation: Ulrike Jahn-Zöhrens

  • Postpartale Unpässlichkeiten

    Samstag, 18.11.2017: 09:00 - 10:15 Uhr

    Referentin: Peggy Seehafer

    Viele Frauen fühlen sich nach der Geburt nicht mehr ganz wohl in ihrem Körper. Die Ursachen für dieses Missempfi nden sind zwar oftmals konkret aber tabuisiert. Wenn aufgrund von Tabuiesierung nicht darüber geredet wird, wachsen sich kleine Probleme zu einem generalisertem Unwohlsein aus.

    Unfreiwilliger Luftabgang aus Darm und Scheide, Harn- und Stuhlinkontinenz sind häufig durch eine Schwäche in der Beckenbodenmuskulatur erklärbar und können durch Training verbessert werden. Andere Beschwerden bedürfen einer fachärztlichen Begutachtung und Behandlung.

    • Aber was wird eigentlich als Norm zugrunde gelegt?
    • Was könnte durch Prävention während der Geburtsbetreuung verhindert werden?
    • Welche Möglichkeiten der Diagnostik und Hilfestellung hat die Hebamme im Wochenbett?
    • Wie können Frauen nach Sphinkterverletzungen bestmöglich und leitliniengerecht nachbetreut werden?
    • Wer hilft bei Problemen?

    Diese Fragen werden im Vortrag behandelt.

     

  • Atmen und Tönen in der Geburtshilfe

    Samstag, 18.11.2017: 10:15 – 10:45 Uhr

    Referentin: Jutta Haag

    Geführtes Atmen und Tönen sind Möglichkeiten des aktiven Umgangs mit Schmerz während der Geburt und ermöglichen es Frauen, sich zu öffnen. Das Gefühl, Opfer des Schmerzes und der Angst zu sein, nimmt ab, je mehr die Gebärende den Geburtsvorgang gestaltet, Mut, Zuversicht und eine aktivere Haltung können
    entstehen. Selbst schwierige Geburtssituationen lassen sich durch Atmen und Tönen grundlegend verändern.

    Eine kurze Einführung und praktische Übungen sollen die Möglichkeiten des Atmens und Tönens in verschiedenen Geburtssituationen vorstellen und erfahrbar machen.

  • Riskante Verläufe im Wochenbett

    Samstag, 18.11.2017: 11:30 – 12:45 Uhr

    Referent: Christiane Borchard

    Heute verlaufen die Wochenbetten für Mutter und Kind zumeist unkompliziert. Doch wenn riskante Verläufe auftreten, erfordern sie von der Hebamme ein ebenso sicheres Handeln wie in der alltäglichen Routine.

    Neben bekannten medizinischen Risiken wie Blutungen oder Infekte tragen auch strukturelle und organisatorische Mängel in der Praxis immer wieder zu riskanten Verläufen bei. Dabei spielen die Aufklärung der Eltern und die achtsame Risikoeinschätzung beispielsweise ikterischer Kinder eine wesentliche Rolle.

    Anhand von kurzen Fallskizzen werden abweichende Verläufe und Notfallsituationen analysiert und aufgezeigt, welche Vorbereitungen erfolgreich dazu beitragen, die Gesundheit von Mutter und Kind zu bewahren. Denn wenn das Risiko im Hintergrund gut mitgedacht wird, kann der Blick auf das Gesunde auch weiterhin im Vordergrund stehen.

     

     

  • Diabetes und Schwangerschaft

    Samstag, 18.11.2017: 14:15 – 15:15 Uhr

    Referent: Prof. Dr. Ute Schäfer-Graf

    Gemäß den Mutterschafts-Richtlinien wird seit 2012 allen Schwangeren empfohlen, einen Screening auf Gestationsdiabetes durchführen zu lassen, um ggf. einen Schwangerschaftsdiabetes möglichst rechtzeitig feststellen zu können.

    Im Vortrag erfahren Sie die Hintergründe dieses Screenings. Von Interesse ist außerdem, was sich hinsichtlich Prävalenz und Behandlungserfolge seit der Einführung des Screenings verändert hat.

    Die optimale Betreuung von betroff enen Frauen während der Geburt wird dargelegt, auch mit der Frage, ob hierbei Unterschiede zwischen Gestationsdiabetes und Diabetes mellitus zu beachten sind.

    Außerdem erfahren Sie, welche Aspekte wichtig sind in der Beratung von Wöchnerinnen, bei denen in der Schwangerschaft ein Gestationsdiabetes festgestellt wurde. Zentral sind hierbei Empfehlungen, wie diese Frauen das Risiko für einen manifesten Typ-2-Diabetes verringern können.      

     

  • Wir sind schwanger. Vater werden.

    Samstag, 18.11.2017: 15:30 – 16:30 Uhr

    Referentin: Martina Eirich

    Bisher lag der Fokus in der Betreuung während der Schwangerschaft, der Geburt und dem Wochenbett hauptsächlich auf der (werdenden) Mutter.

    Doch wie geht es dem (werdenden) Vater in dieser bewegenden Zeit? Welche Gedanken machen sich Väter
    und wie fühlen sie sich? Wie erleben sie die Schwangerschaft ihrer Partnerin? Und was bedeutet Schwangerenvorsorge für sie? Wie fühlt es sich an, Vater zu werden? Welche Fragen tauchen
    auf? Welche Faktoren spielen bei der Wahl des Geburtsortes eine Rolle? Wie ist es, frischgebackener Vater zu sein? Tauchen Sorgen, Probleme oder gar Ängste auf?

    In verschiedenen Interviews geben Väter Antworten auf diese und weitere Fragen und berichten über ihre Bedürfnisse, ihre Gedanken und ihre Beziehung zu der betreuenden Hebamme.

    Freuen Sie sich auf spannende Videos.

  • Neugeborenen-Reanimation durchgeführt durch die Euregio-med Notfallmanagement GbR

    Samstag, 18.11.2017

    Kurs 1: 09:00 – 10:30 Uhr
    Kurs 2: 11:00 – 12:30 Uhr
    Kurs 3: 13:00 – 14:30 Uhr
    Kurs 4: 15:00 – 16:30 Uhr
    Kurs 5: 17:00 – 18:30 Uhr

    In diesem Workshop werden Sie an die notfallmedizinische Versorgung eines Neugeborenen mit Herz-Kreislaufstillstand herangeführt. In einem Kurzvortrag wird Ihnen die Leitliniengerechte Versorgung des European Resuscitation Councils (ERC®) erklärt.

    In zwei Kleingruppen werden praktische Übungen demonstriert zur kardio-pulmonalen Wiederbelebung (Reanimation) von Neugeborenen, zu einem essentiellen Atemwegsmanagement und zu einem strukturierten Untersuchungsalgorithmus (ABCDEApproach) und durchgeführt werden. Ebenfalls werden die Säuglingsreamination und der Plötzliche Kindstod (SIDS) thematisiert.

    Jede Teilnehmerin erhält ein Handout mit den wichtigsten Fakten sowie den Algorithmen des European Resuscitation Councils.

    Erwerben Sie entscheidende Handlungskompetenzen für die ersten Minuten des Lebens.

Kontakt

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