Referenten

Freuen Sie sich auf die spannenden Vorträge der hochklassigen Referenten beim 15. Präventionskongress 2016. Einen kleinen Vorgeschmack finden Sie hier in den Abstracts der jeweiligen Referenten.

  • Bernd Gard

    Das Mannebacher Mobilitätsmodell – der Dorfberater

    Raum 28
    14.40–14.55 Uhr

    Ausgangslage

    • Die Herausforderung : der gesellschaftliche Wandel
    • Demografie-Gesundheit- Altersarmut- Migration-
    • Fakten – Zahlen - Wahrheiten
    Auswirkungen

    • Die Problemstellungen finden sich in der kleinsten Kommune
    Lösungen

    • Die Gesundheit gehört in die Kommune
    • Bottom up
    • Bürgerbeteiligung/ Bürgeraktivierung
    Voraussetzungen

    • Fachkompetenz
    • professionelle Strukturen unterstützt durch das Ehrenamt
    • Change-Management
    Ergebnis

    • Lebensqualität für Jung und Alt
    • Aktive Kommune
    • Sicherung der kommunalen Selbstverwaltung

  • Christoph Gormanns

    Gesundheitsförderung in der Kommune – und jetzt?!!

    Raum 28
    11.50–12.20 Uhr

    Wegweisend war die WHO-Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung, 1986. Seither existieren diverse WHO-Ziele und -Aktionspläne, nationale- und Landes-Gesundheitsziele, Landes- und kommunale Gesundheitskonferenzbeschlüsse u.v.a.m. – sie alle beabsichtigen in den Kommunen die Gesundheit der Bevölkerung zu fördern, und den Krankheiten vorzubeugen. Im Juli 2015 trat nun das hiesige Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz – PrävG) in Kraft; und die Erwartungen an die Setting-innehabenden Kommunen sind groß.
    Die grundlegenden Fragestellungen für eine Kommune, die sich dem Gedanken der Gesundheitsförderung und der Prävention im Rahmen des Public Health verschreibt, bleiben erhalten: Was hält uns gesund? Was macht uns krank? Welche Krankheiten treten besonders häufig auf und welche gehen zurück? Welche Krankheiten sind vermeidbar? Welche Daten können wir zu Rate ziehen, und welche eignen sich für kommunale, gesundheitsförderliche und präventive Taten?
    Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat sich in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung und dem Zentralinstitut der kassenärztlichen Versorgung für einen Weg des Monitorings und der integrierten und kleinräumigen Gesundheitsberichterstattung entschieden.
    Der Vortrag skizziert die aktuellen Überlegungen, konkretisierenden Vorgehen und Perspektiven für einen Gesundheitsziele-orientierten Ansatz des Health-in-All-Policies.

  • Dr. Beate Grossmann

    Kommunale Gesundheitsförderung vor dem Hintergrund des neuen Präventionsgesetzes

    Raum 28
    15.00–15.15 Uhr

    Ziel des „Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention“ – kurz Präventionsgesetz (PräVG) ist es, „unter Einbeziehung aller Sozialversicherungsträger sowie der privaten Krankenversicherung und der privaten Pflege-Pflichtversicherung die Gesundheitsförderung und Prävention insbesondere in den Lebenswelten der Bürgerinnen und Bürger auch unter Nutzung bewährter Strukturen und Angeboten zu stärken, die Leistungen der Krankenkassen zur Früherkennung von Krankheiten weiterzuentwickeln und das Zusammenwirken von betrieblicher Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz zu verbessern.“ So steht es im Kabinettsentwurf des Präventionsgesetzes vom 17.12.2014.
    Mit der in diesem Zitat deutlich werdenden Fokussierung auf „Lebenswelten“ oder Settings macht sich der Gesetzgeber die Erkenntnis zu eigen, dass wirksame präventive Interventionen nicht nur auf einzelne Individuen und ihr Verhalten gerichtet werden können und dürfen, sondern dass die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger im Kontext ihrer Lebenswelten betrachtet werden muss. Der Kommune kommt unter den Settings noch einmal ein besonderer Stellenwert zu.
    Der Vortrag erläutert die wesentlichen Gestaltungselemente dieses Gesetzes und dessen bislang erkennbare Umsetzung in den Lebenswelten und im Setting „Kommune“.

  • Lutz Hertel

    Individuelles Wohlbefinden - das Wirken des Deutschen Wellness Verbandes

    Raum 28
    16.15–16.30 Uhr

    Dauerhaftes Wohlbefinden ist ein Anliegen aller Menschen auf der Welt. Viele verbinden Wohlbefinden mit Gesundheit und ihr Wunsch und Streben danach resultiert aus Lebenslagen des Mangels oder der Sorge. „Wellness“ scheint demgegenüber ein Wohlstandsphänomen zu sein, welches zwar auch dem Wohlbefinden dient, jedoch weniger aus einer Sorge heraus, sondern aus Lust auf Luxus und Verwöhntwerden, ohne bewusste gesundheitliche Bedeutung. Tatsächlich beruht die internationale Wellnessbewegung aber auf einem energetischen Gesundheitsmodell, komplementär zur Krankheitsprävention. Der Deutsche Wellness Verband engagiert sich für eine dementsprechende Förderung des Wohlbefindens in individueller Verantwortung sowie für die Schaffung von günstigen Rahmenbedingungen in allen bekannten Settings. So verstanden ist Wohlbefinden das Ergebnis einer Lebenseinstellung und Lebensweise - und Gesundheit ein willkommenes Nebenprodukt.

  • Helmut Hildebrandt

    Vom „Gesunde Städte-Projekt“ aus dem WHOKontext
    zu „Gesundes Kinzigtal“ und „Gesundes Hamburg-Billstedt/Horn“ - Hintergründe einer Reise
    durch die Zeit

    Raum 28
    12.30–13.15 Uhr

    Von der Richtung her hat sich gar nicht so viel geändert und doch ist der Wandel radikal. Als Helmut Hildebrandt 1985/86 das „Healthy Cities“-Projekt der WHO-Euro zusammen mit Prof. Alf Trojan, ehem. Direktor des Instituts für Medizin-Soziologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, in Deutschland bekannt machte, kam die Hoffnung auf, Städte und Gemeinden über alle Sektoren hinweg und von den Schulen über die Arbeitsplätze, die Umwelt bis hin zum sozialen Leben gesünder zu machen. Die Ottawa-Charta der WHO gab den Rahmen, als Träger der Veränderung richteten sich die Erwartungen auf die Bürgerinitiativen, den Öffentlichen Gesundheitsdienst, die sozialen Bewegungen mitsamt ihren Ausläufern in den Gesundheitsberufen. Die alles sollte in der Zusammenarbeit mit den Modernisierern in den etablierten Organisationen geschehen – hier galten die „rainbow coalitions“ in den USA als Vorbild. Leider haben sich die Hoffnungen von damals nicht ganz erfüllt, obwohl im Kontext des „Gesunde Städte-Netzwerks“ durchaus spannende Projekte entstanden sind. Aber wie das mit „Projekten“ so ist, zumeist müssen sie beständig um ihre Weiterfinanzierung kämpfen und oft generiert dies mehr Frust als „Gesundheitslust“.
    Mit dem Finanzierungskonzept über einen Vertrag zur Integrierten Versorgung hat Helmut Hildebrandt dann ein paar Jahre später einen anderen, umfassenderen Weg eingeschlagen. Statt einer Projektfinanzie-rung hat er das Modell einer sektorenübergreifenden Integrierten Versorgung unter der Überschrift „Gesundes Kinzigtal“ umgesetzt. Dieses baut auf einer Finanzierung auf den erreichten Ergebnissen zugunsten der Krankenkassen auf, ist insofern „selbstfinanzierend“ und läuft seit zehn Jahren erfolgreich. Das Modell kann problemlos auch in weiteren Regionen umgesetzt werden. In seinem Vortrag beschreibt er, welche Erfahrungen er gemacht hat, welche Herausforderungen es beim Aufbau regionaler Integrierter Versorgung gibt und was eigentlich ganz konkret im Kinzigtal vor sich geht. Zudem berichtet er ganz aktuell vom Aufbau einer gesundheitsfördernden und auf die Bewohner abgestimmten Integrierten Versorgung in den sozial benachteiligten Hamburger Stadtteilen Billstedt und Horn.

  • Dr. Ellis Huber

    Begrüßung

    Raum 28
    11:00-11:10 Uhr 

    Soziale Regulationsmedizin

    Raum 28
    17:35-17:50 Uhr

    Gesundheitsförderung muss die Menschen befähigen, ihre Lebensweisen und Lebensverhältnisse so zu gestalten, dass sie die Gesundheit stärken und Krankheiten vermeiden können. Die heutigen Leiden und Gebrechen sind sehr stark mit den sozialen Verhältnissen verwoben. Depressionen, Ängste, Burnout oder auch Diabetes Mellitus, Hochdruck und Rückenschmerzen beschreiben Krankheitsbilder des sozialen Gefüges. Die wissenschaftliche Datenlage belegt eindeutig: Wichtige Gesundheitsressourcen sind zwischenmenschliche Solidarität und soziale Teilhabe. Menschen, die sich als kompetent erfahren, die soziale Resonanz finden und die bei Entscheidungen mitwirken können, sind weniger krank. Erkrankungshäufigkeit wie Sterblichkeit in der Bevölkerung nehmen zu, wenn das „soziale Bindegewebe“ unter Spannung steht. „Praktische Sozialmedizin“ oder „Soziale Regulationsmedizin“ könnte das Angebot lauten, mit dem das gesunde Miteinander der Menschen in ihren sozialen Lebenswelten gesichert wird.

    Verabschiedung

    Raum 28
    17:50 Uhr

  • Annette Kersting

    Kneipp in den Lebenswelten

    Raum 28
    14.00–14.15 Uhr 

    Ein gesundes Leben im Einklang mit der Natur führen und auf diese Art aktiv vorbeugen und Heilung finden. Diesen ganzheitlichen Ansatz hat Sebastian Kneipp vor 150 Jahren zur Grundlage seiner umfassenden Heilverfahren gemacht – mit Erfolg. Die Lehre gründet auf den Wirkkräften der Natur und dem Erlebnis natürlicher Reize. Basis bilden die fünf Elemente Lebensordnung, Wasser, Ernährung, Bewegung und Heilpflanzen.
    Das ganzheitliche Gesundheitskonzept ist ideal für jedes Alter, jeden Geldbeutel und jede Lebenseinstellung. In diesem Sinne engagiert sich der Kneipp-Bund e.V. in verschiedenen Lebensbereichen. Vor allem mit dem etablierten Gütesiegel „Vom Kneipp-Bund e.V. anerkannte Einrichtung“ setzten Betriebe und Einrichtungen ein Qualitätsmerkmal.
    Erwachsene machen Urlaub auf Gesundheitshöfen oder erleben in Kneipp-Hotels die Kneipp-Therapie. Der Kneipp-Bund hat außerdem ein Konzept zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement entwickelt. Kinder besuchen eine zertifizierte Schule oder eine der fast 400 Kindertageseinrichtungen. Verstärkt profilieren sich auch Senioreneinrichtungen mit dem Gütesiegel.

  • Dorothée Remmler-Bellen

    Man braucht ein ganzes Dorf... - und eine KiTa und eine Schule

    Raum 28
    17:15-17:30 Uhr

    Ein afrikanisches Sprichwort sagt: „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf.“
    Dörfer, in denen in jeder Familie mindestens drei Generationen zusammen leben und im Umfeld die übrige Verwandtschaft, gibt es heute kaum noch. Kinder leben heute oft in Kleinstfamilien oder nur mit einem Elternteil zusammen. Die soziale Aufgabe, die das Dorf erfüllte, geht immer mehr verloren und muss zunehmend von Kindergärten und Schulen übernommen werden.
    Schulen und KiTas können aber nur dann zum Gelingen von Lernen und Leben beitragen, wenn sie Orte sind, die gesundheitsfördernd sind; Orte, in denen sich Kinder und Jugendliche, Erzieherinnen und Lehrkräfte wohl fühlen, die sie als positiven Lebens- und Entwicklungsraum erfahren und erleben. Die Entwicklung sozialer Fähigkeiten, Lehren und Lernen gelingen dann, wenn die Begeisterung dafür geweckt und gepflegt wird.
    Der Vortrag zeigt auf, wie es gelingen kann, gesunde Kindergärten und Schulen zu entwickeln und wie sie in die Dörfer hineinwirken und in Austausch gehen und so gesunde Kommunen mitgestalten können. Dabei gewinnen alle: Die Kommune, die Schulen und Kindergärten, vor allem aber die Menschen und damit unsere Gesellschaft.

  • Hans-Georg Schulz

    Sportverein ist mehr als nur ein Anbieter

    Raum 28
    14.20–14.35 Uhr

    Sportvereine sind weitaus mehr als „nur“ ein Anbieter oder Dienstleister, der Sportangebote offeriert. Sie sind auch ein Treffpunkt über den Sportbetrieb hinaus. Der Sportverein ist für viele eine soziale Heimat und ein „Ort“ für Kontakte und Austausch, für gegenseitige Unterstützung und Anregungen – für das Gefühl, eingebunden und willkommen zu sein. Damit sich Mitglieder, Mitarbeiter und Gäste im Verein wohlfühlen, sind neben den passenden Bewegungs- und Sportangeboten die Vereinskultur und das Vereinsleben wichtig. Denn Sportvereine sind im Sinne des Präventionsgesetzes für die Gesundheit bedeutsame soziale Systeme, neben Wohnen, Lernen, Studieren, Arbeiten. Sie sind in diesem Sinn gesundheitsfördernde Lebenswelten.
    Der Landessportbund Nordrhein-Westfalen beschäftigt sich intensiv mit dem Lebensweltansatz der Gesundheitsförderung. Im Referat soll dessen Übertragung auf das soziale System Sportverein vorgestellt und aus den praktischen Erfahrungen berichtet werden.

  • Dr. Rolf Simon

    Gesundheitsarbeit in einer Kleinstadt am Beispiel Dormagen

    Raum 28
    16.35–16.50 Uhr

    Meine Aktivitäten in Dormagen:
    Das „Gesundheitsforum Dormagen“ ist eine von mir 1996 gegründete Plattform in der alle Gesundheitsarbeiter in Dormagen (Apotheker, Ärzte, Sanitätshaus, Krankengymnast, Logopäde etc. etc.) über alle Grenzen hinweg miteinander kommunizieren und sich austauschen.
    Das Stadtteilkonzept "Wir für Horrem" ist vom Gesundheitsforum Dormagen initiiert. Ziel ist es Ältere in benachteiligten Stadtteilen zu unterstützen. Das Projekt läuft seit drei jahren erfolgreich und wird u.a. von Bayer Leverkusen gefördert.
    Die Aktivgruppe neue Wege 50plus ist eine Selbsthilfgruppe,, die 1997 auf meine Initiative hin gegründet wurde und die sich mit der Entwicklung unserer Ressourcen beschäftigt (Lebensfreude, Dankbarkeit, Humor, Weisheit etc.).
    - Die Männergruppe ist eine Selbsthilfgruppe, die 1999 auf meine Initiative hin gegründet wurde und wo sich Männer allen Alters zum Austausch getroffen haben.

  • René Thiemann

    Gemeindenahe geriatrische Versorgungskultur

    Raum 28
    16.55–17.10 Uhr

    Im Geriatrie Verbund Dortmund arbeiten alle Akteure der geriatrischen Versorgung zusammen: professionelle Dienstleister der ambulanten und stationären Versorgung, sozialpflegerische Angebote der kommunalen oder freien Träger und die Selbsthilfeorganisationen der betroffenen Bevölkerungsgruppen. Gemeinsames Ziel ist die Verwirklichung einer integrierten und vernetzten Medizin, Rehabilitation und Pflege, die den älteren Bürgerinnen und Bürgern der Stadt ein möglichst selbstständiges Leben in ihrer häuslichen Umgebung ermöglicht. Ihre Vision ist ein urbanes Leben, in dem eine Unterbringung im Pflegeheim nicht mehr nötig wird. Technische Lebenshilfen, elektronische Kommunikationssysteme, medizinischer Fortschritt und persönliche Zuwendung ebenso wie soziale Unterstützungsformen werden kreativ miteinander verknüpft. „Zurück ins Leben“ lautet der Leitspruch des Hüttenhospitals, das eine gesundheitsförderliche Geriatrie umsetzt und das Krankenhaus für eine gemeindenahe und patientenorientierte Versorgungskultur öffnet.

  • Dr. PH Claus Weth MPH

    Das Gesunde Städte Netzwerk

    Raum 28
    11.10–11.30 Uhr

    Hinter den Begrifflichkeiten wie Gesunde und soziale Stadt, Gesundheit im Quartier, Gesundheitliche Chancengerechtigkeit, Gesundheit und Umwelt, gesundheitsförderliche Stadtentwicklungsplanung, Gesundheitswirtschaft u. a. stehen Aufgaben, die in Kommunen, insbesondere vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, eine steigende Bedeutung erlangen. Viele Kommunen nehmen bereits jetzt die Herausforderungen an und machen sich fit für die Zukunft. Andere sind zurückhaltend und beschäftigen sich noch zu sehr mit der Frage wie pflichtig sind für uns als Kommune solche Aufgaben. Sie haben noch nicht erkannt, welche Chancen für eine Kommune im Themenfeld der kommunalen Gesundheit allgemein und hier insbesondere der Gesundheitsförderung stecken. Das Gesunde Städte-Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Städten, Kreisen und Regionen. Es hat sich das Thema der kommunalen Gesundheitsförderung auf die Fahne geschrieben, um Menschen, die ja in kommunalen Lebensräumen leben, zu unterstützen. Durch die Vernetzung und den Austausch mit anderen Partnerinnen und Partnern aus den Themenfeldern Prävention und Gesundheitsförderung wollen wir voneinander lernen aber auch Expertise einbringen, so lautet der Auftrag, den das Gesunde Städte-Netzwerk zu erfüllen hat. Dieser Auftrag gilt insbesondere für die Unterstützung und Beteiligung von Menschen in sozial benachteiligten Lebenssituationen.

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