HP-Sprechstunde

Die Vortragsreihe „HP-Sprechstunde“ legt den Fokus jedes Jahr auf eine andere Patientengruppe. In 2018 liegt der Schwerpunkt auf dem onkologischen Patienten. Auf diese Patientengruppe ausgerichtete Behandlungskonzepte bei verschiedenen Indikationen stellen Ihnen Enrico Thiele, Dr.med. Nils Thoennissen, Carsten Jung, Ralph Kress und Heidi Keßler vor.

Raum 1: HP-Sprechstunde - Der onkologische Patient

  • Der onkologische Patient in der Naturheilpraxis

    10:00 - 10:45 Uhr

    Referent:
    Enrico Thiele, Stuttgart

    Für viele Heilpraktiker ist es eine große Herausforderung, wenn sie zum ersten Mal einen Patienten mit Krebs begleitend behandeln. Was es von der Anamnese und Diagnostik über das Medikamentenmanagement bis hin zum psychosozialen Umgang zu beachten gilt, erfahren Sie in diesem Vortrag.

  • Hyperthermie in der begleitenden Krebstherapie

    11:00 - 11:45 Uhr

    Referent:
    Dr.med. Nils Thoennissen, Bad Aibling

    Seit rund einhundert Jahren versuchen Ärzte und Therapeuten im Rahmen einer komplementären Krebstherapie durch Überwärmen des Tumorgewebes Krebspatienten zu behandeln. Der Vortrag soll die unterschiedlichen Verfahren der Hyperthermie erläutern, als auch auf deren teilweise sehr individuelle Kombinationsmöglichkeiten eingehen.

  • Misteltherapie und spezifische Immuntherapie in der begleitenden Krebsbehandlung

    13:15 - 14:00 Uhr

    Referent:
    Enrico Thiele, Stuttgart

    Tumorpatient ist nicht gleich Tumorpatient. Eine wichtige Säule in der Begleitung von Menschen, die an Krebs erkrankt sind, ist die Optimierung des Immunsystems. Dazu gehört, dass der individuelle Zustand der Immunfunktion geprüft wird. Dies zeigt der Lymphozytentransfomationstest und kann gleichzeitig differenzieren, welches Präparat für den Patienten den größten therapeutischen und immunstimulierenden Nutzen hat.
  • Mitochondrien und Krebs

    14:15 - 15:00 Uhr

    Referent:
    Carsten Jung, Nürnberg

    In dem Vortag erfahren Sie mehr über: Mitochondrien und ihre Bedeutung bei Tumorgeschehen; sinnvolle Laborparameter wie Apo 10, TKTL1, Antiox etc.; die Rolle der individuellen Ernährung; Wege der Schädigung der Mitochondrien (Leaky-Gut-Syndrom, nitrosativer und oxidativer Stress, Medikamente) sowie wirkungsvolle Ansätze für die Regeneration und Therapie der Mitochondrien.

  • Die antikarzinogene Wirkung von Pflanzen und Pilzen

    15:45 - 16:30 Uhr

    Referent:
    Ralph Kress, Neu-Ulm

    Sowohl die Phyto- also auch die Mykotherapie erfüllen die Grundlagen der evidenzbasierenden Medizin, und die antikarzinogenen Wirkungen der verschiedensten Pflanzen und Pilze sind durch eine Vielzahl von Studien belegt. Diese Tatsache macht die Phyto- und Mykotherapie zu einem wertvollen Bestandteil einer integrativen ganzheitlichen Krebstherapie. Der Vortrag konzentriert sich nicht alleine auf die Vorstellung der einzelnen Substanzen, sondern zeigt die Möglichkeiten einer sinnvollen stadien- und situationsabhängigen Therapie mit Pflanzen und Pilzen in Verbund mit weiteren sinnvollen Therapien auf.

  • Möglichkeiten und Grenzen der psychosozialen Onkologie in der HP-Praxis

    16:45 - 17:30 Uhr

    Referentin:
    Heidi Keßler, Düsseldorf

    Wenn ein Patient die Diagnose Krebs erhält, verändert sich sein Leben und das seiner Angehörigen schlagartig. Neben dem Wunsch nach einer optimalen medizinischen Versorgung haben die Betroffenen oft psychosoziale Bedürfnisse, um die emotionale Belastung besser zu bewältigen. Für den HP stellen sich mehrere Fragen: Welche Priorität hat die Selbstkongruenz des Therapeuten? Ist Patientenkompetenz bei Krebs erlernbar? Welche Wege zur Verbesserung von Lebensqualität sind möglich?

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