Haut und Schleimhaut

Für den Besuch der Vorträge am 15. Mai 2021 erhalten Teilnehmer/innen am freiwilligen Fortbildungszertifikat des BDH  7 Fortbildungspunkte.

15. Mai 2021, 10:00 - 17:30 Uhr

  • Cutis und Mucosa – Therapie von Innen nach Außen

    10:00 - 10:45 Uhr

    Referent: Andreas Domes

    Die Behandlung der Haut und Schleimhaut stellen essentielle Behandlungsformen der Naturheilkunde
    dar. Der Referent bespricht das optimale Vorgehen in Diagnostik (Stuhlprobe und Labor) und Therapieaufbau. Im Mittelpunkt stehen die Hauterkrankungen und deren enge Verbindung zum Darm. Entscheidend für den Therapieerfolg ist die Einhaltung der Reihenfolge in der Therapie und eine optimale Ausleitung, welche hier erst am Ende der Therapie erfolgt. Der Referent berichtet aus seiner 20-jährigen Praxiserfahrung.

     

  • Funktionsstörungen von Haut und Schleimhaut

    11:00 - 11:45 Uhr

    Referentin: Bettina Gooßen

    Damit Haut und Schleimhaut ihren vielfältigen Aufgaben als Schutz-, Speicher –, Wärmeregulations-, Resorptions- und Ausscheidungsorgan gerecht werden können, sind sie - wie alle anderen Gewebe auch – abhängig von einem physiologischen Mineralstoffwechsel in und um unsere Körperzellen. Welche Schüßler-Salze bei Störungen dieser wichtigen Funktionen in der Naturheilpraxis zielführend eingesetzt werden und welche besonderen Empfehlungen für die Innerliche und äußerliche Anwendung es dazu gibt, wird Ihnen in diesem Seminar sehr praxisnah vermittelt.

  • Aspergillose der Atemwege - Welche Rolle spielt das Mycobiom für die Therapie?

    12:00 – 12:45 Uhr

    Referent: Dr. Dieter Sonntag

    Der Mensch lebt im ständigen Austausch mit Mikroorganismen. Das Mikrobiom-Projekt, und damit die Erforschung der Beziehung zwischen Mensch und Bakterien, ist in aller Munde und gibt viele interessante Einblicke im Hinblick auf die Erhaltung der Gesundheit und die Entstehung von Krankheiten. Wie sind jedoch die natürlichen Wechselwirkungen von Schimmelpilzen und Mensch und welche Bedeutung haben diese für die Gesundheit?
    Aus dieser Fragestellung hat sich ein weiteres Forschungsprojekt entwickelt,  das Mycobiom-Projekt, welches u.a. diese Interaktionen untersucht.
    In diesem Vortrag geht es um die besondere Rolle des Aspergillus für die Gesundheit der Schleimhäute der Atemwege und schließlich um die Entstehung einer Aspergillose. Kann man aus diesem Verständnis Schlußfolgerungen für eine Therapie ziehen? Welche Möglichkeiten bietet die SANUM-Therapie?

  • Gelbe Karte für Allergien - zeigen Sie dem Immunsystem die Spielregeln

    14:15 – 15:00 Uhr

    Referent: Dr. rer. nat. Stefan Scheibel

    Allergien haben sich in den letzten Jahrzehntenn zunehmend in den Fokus der naturheilkundlichen Praxis gedrängt. Die allergische Reaktion richtet sich zumeist gegen von außen (z.B. über Schleimhäute) kommende Stoffe und treten nach erfolgter Sensibilisierung erst bei wiederholtem Kontakt auf. Es gibt etliche Faktoren, von denen vermutet wird, dass sie die Entstehung allergischer Erkrankungen begünstigen können: Dies sind Rauchen, Umweltverschmutzung, Stress, veränderte Ernährung (Konsum exotischer Lebensmittel), Einsatz von Antibiotika, aber auch ein veränderter individueller Lebensstil.
    Besonders im Frühjahr und Frühsommer ist deshalb eine gezielte Stärkung des Immunsystems wichtig um vorzubeugen. Sollte die Allergie schon länger bestehen, so gibt es verschiedene Möglichkeiten die Symptome zu lindern. Hier bietet sich die Gegensensibilisierung nach Dr. Theurer an, eine Alternative zur klassischen Schulmedizin, bei der das Allergen selbst nicht bekannt sein muss. Hierbei werden mit Hilfe eines speziellen Serumaktivators gezielt die pathogenen Antikörper verändert. Nach Reinjektion der hergestellten Lösungen bilden sich durch die einsetzende Immunantwort Anti-Antikörper aus. Eingesetzt werden kann diese Methode bei exogenen und endogenen Allergien sowie bei Autoimmunerkrankungen.

     

  • Manuka-Honig – In aller Munde und in aller Wunde

    15:15 – 16:00 Uhr

    Referent: Detlef Mix

    Manuka-Honig kann durch seinen besonderen antimikrobiellen Inhaltsstoff erfolgreich gegen eine Vielzahl von Keimen eingesetzt werden. Im Verbund mit ca. 200 anderen Komponenten wirkt dieser Honig wie ein Breitband-Probiotikum und ist in der Lage, Biofilme aufzulösen sowie andere clevere Selbstschutz-maßnahmen von Bakterien auszuhebeln und dabei die Heilung nachhaltig zu fördern.

     

  • Psoriasis: Eine Autoimmunerkrankung

    16:30 – 17:15 Uhr

    Referent: Dirk-Rüdiger Noschinski
    Die Schuppenflechte ist eine entzündliche Hauterkrankung, die durch eine Autoimmunreaktion gegen Bestandteile der Epidermis verursacht wird. Sie ist eine der häufigsten Dermatosen, Schätzungen zufolge leiden weltweit etwa 2-3% aller Erwachsenen an Psoriasis. Etwa jeder zehnte Betroffene erkrankt zusätzlich an Arthritis psoriatica, die mit einer besonders ausgeprägten Gelenkdestruktion assoziiert ist.
    Es gibt zahlreiche Faktoren, mit denen man aus naturheilkundlicher Sicht den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen kann. Zu diesen gehören die Ernährung, aber auch die professionelle Anwendung orthomolekularer Mikronährstoffe wie Vitamin D, Vitamin A, Antioxidantien und Fettsäuren.
    Eine erfolgversprechende ganzheitliche Therapie zeichnet sich durch dadurch aus, dass selektiv diejenigen Ursachen und Co-Faktoren behandelt werden, die für den jeweiligen Betroffenen individuell ausschlaggebend sind – im wahrsten Sinn des Wortes!

     

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