• Dorn-Therapie

     

Die Dorn-Therapie - Volksheilkunde für eine Volkskrankheit

Laut Dorn führt das moderne Leben zu Bewegungsmangel, Fehlbelastungen und letztlich zu Fehlstellungen der Wirbelsäule und des Beckens, dem so genannten Beckenschiefstand. Bei der Dorn-Therapie werden die Beinlängen korrigiert und falsch stehende Wirbel auf sanfte Weise wieder richtig gerichtet.

Fast 80 % der Erwachsenen haben im Laufe ihres Lebens ein- oder mehrmals länger andauernde Schmerzen „im Kreuz”. Rückenschmerzen stellen ein großes volksgesundheitliches Problem dar. Die Dorn-Methode, um 1975 entwickelt von dem Allgäuer Landwirt Dieter Dorn, ist eine „volksheilkundliche” Methode in der Tradition der Laienheiler. Dennoch fand sie aufgrund ihrer Einfachheit und Wirksamkeit rasche Verbreitung auch bei Heilpraktikern, Ärzten und Physiotherapeuten und ist heute eine anerkannte komplementärmedizinische manuelle Methode. Bei der Dorn-Therapie werden die Beinlängen korrigiert und falsch stehende Wirbel auf sanfte Weise wieder gerichtet.

Die Dorn-Therapie ist eine effektive und sanfte manuelle Therapie, mit der sich Wirbelsäulen- und Gelenkblockaden rasch und dauerhaft beseitigen lassen. Als Verfahren, das ursprünglich aus der Volksmedizin kam, ist sie schnell erlernbar, sicher und hervorragend auch zur Krankheitsvorbeugung geeignet. Die Grundlagen werden normalerweise in einem Wochenendkurs vermittelt, nach dem Sie sofort mit dem selbstständigen Behandeln beginnen können. Dies ist möglich, weil für die Manipulationen - anders als bei z.B. der Chiropraktik - keine langen Hebel, keine Vorspannung und keine plötzlichen Bewegungen verwendet werden. Die Behandlung ist somit für den Patienten angenehmer und angstfreier; die Gelenke knacken und krachen weder während der Behandlung noch danach.

Die Behandlung selbst erfolgt in der Bewegung und immer diesseits der Schmerzgrenze des Patienten. Somit bringt die Methode ihr eigenes Sicherheitsnetz mit. Außerdem lässt die Druckschmerzhaftigkeit der zu behandelnden Punkte sofort nach der Korrektur eines blockierten Wirbels oder Gelenks nach und ermöglicht eine sofortige Erfolgskontrolle.

Da bei der Dorn-Therapie grundsätzlich der gesamte Bewegungsapparat behandelt wird und nicht nur die Stellen, die gerade wehtun, ist sie ausgezeichnet zur Gesundheitspflege geeignet. Wirbel- und Gelenkblockaden können nämlich lange Zeit existieren, ohne offensichtliche Symptome hervorzurufen. Irgendwann führen die falsche Belastung der Gelenke und die ungünstige Statik unweigerlich zu Gesundheitsproblemen. Das Beheben „stummer” Blockaden entlastet den Körper von der Kompensationsarbeit und stellt die bislang dafür aufgewendete Energie für andere Aufgaben zur Verfügung. Mithilfe der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) kann die allgemein kräftigende und aufbauende Wirkung der Dorn-Therapie erklärt werden: Die wiederholten Streichungen von unten nach oben entlang der gesamten Wirbelsäule tonisieren sanft das Lenkergefäß (Du Mai), den auf der Körperrückseite mittig verlaufenden Meridian, der zusammen mit dem Konzeptionsgefäß (Ren Mai) auf der Körpervorderseite das „Hauptstromkabel” des Körpers darstellt.

 

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Aus der Zeitschrift DHZ - Deutsche Heilpraktier-Zeitschrift 04/2006

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