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Eigenbluttherapie bei Hauterkrankungen

Mit einer Eigenblutbehandlung können Sie Ihren Patienten bei vielen Erkrankungen mit einem müde gewordenen Immunsystem wieder auf die Sprünge helfen. Gerade bei Hauterkrankungen ist sie eine häufig angewandte Therapiemöglichkeit. HP Karl Vetter zeigt Ihnen, welche Anwendungsformen der Eigenblutbehandlung sich bei Hauterkrankungen besonders eignen. Viele Tipps und ein Behandlungsbeispiel veranschaulichen eine erfolgreiche und lang bewährte Therapiemethode.

Die Eigenblutbehandlung gehört heute zur alltäglichen Therapieform zahlreicher Heilpraktiker. Sie eignet sich hervorragend zur Behandlung von Krankheiten, bei denen eine Störung des Immunsystems vorliegt. Besonders bei Hauterkrankungen hat sie sich gut bewährt. Insbesondere therapieresistente chronische Ekzeme lassen sich mit Eigenblut gut beeinflussen, aber auch akute Ekzeme können sich bereits nach wenigen Behandlungen wesentlich verbessern.

Wie wirkt die Eigenblutbehandlung?

Die Eigenblutbehandlung ist eine sogenannte unspezifische Reiztherapie, die das körpereigene Immunsystem anregt und unterstützt. Es wird Blut entnommen und anschließend als eine Art Fremdkörper beispielsweise intramuskulär wieder injiziert. Somit wird das Blut selbst zum Reiz für den Körper und löst eine Aktivierung der körpereigenen Abwehr und Mobilisierung der Selbstheilungskräfte aus.

Die Folge ist eine allgemeine Verbesserung des Befindens und eine positive Beeinflussung gestörter Regulationsvorgänge (Kasten). Die Fähigkeit des Organismus, sich mit Krankheiten auseinanderzusetzen, wird deutlich verbessert. Durch die Häufigkeit und Dauer der Behandlung sowie durch die Wahl eines geeigneten Zusatzmittels kann ein spezielles individuelles Wirkungsspektrum erzielt werden.

Die Nebenwirkungen der Eigenbluttherapie sind äußerst gering und resultieren aus deren Wirkung. Die körpereigene Abwehr beginnt, sich mit Dingen auseinanderzusetzen, die bisher nicht aufgearbeitet werden konnten.

Mögliche Anwendungsformen der Eigenbluttherapie

Je nach Krankheitsbild haben sich in der Praxis verschiedene Anwendungsformen bewährt:

  • intramuskuläre Injektion
  • subkutane Injektion
  • homöopathisch potenzierte Tropfen
  • Ozon-Sauerstofftherapie (Kleine oder Große Eigenblutbehandlung)

Bei Hauterkrankungen ist die intramuskuläre Injektion die häufigste Anwendung.

Lesen Sie den gesamten Beitrag hier: Eigenbluttherapie bei Hauterkrankungen

Aus der Zeitschrift DHZ - Deutsche Heilpraktiker Zeitschrift 3/2009

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