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Gesundes Essen, gesunde Zukunft

Ernähren sich Kinder ungesund, sind Krankheiten vorprogrammiert. Was Sie und die Eltern bei einer Ernährungsumstellung beachten sollten

SARAH MAG SÜSSES. Daher greift die 9-Jährige schon beim Samstagsfrühstück neben einem Brötchen mit Schmelzkäse zu einer Tasse Kakao, einem Glas Orangensaft und einem Becher Kirschjoghurt. Eineinhalb Stunden später isst sie beim Spielen mit Nachbarstochter Alina eine Hanuta. Eine weitere Stunde später, es ist 11 Uhr, liest sie in ihrem Kinderzimmer ein Pferdemagazin und halbiert dabei gedankenverloren eine 100 g-Tüte Gummibärchen. Die hat sie sich aus der Naschschublade im Wohnzimmer geholt. Das Mittagsessen – Schweineschnitzel mit Salzkartoffeln und Ketchup – rundet Sarah mit einem Glas Limo und einem Vanillequark zum Nachtisch ab. Um 14 Uhr gehen sie und ihr Bruder Thorsten zum Eisladen um die Ecke. Sarah isst eine Kugel Schokoladen- und eine Kugel himmelblaues Schlumpfeis. Um 17.30 Uhr – es sind noch eineinhalb Stunden bis zum Abendbrot – bekommt sie schon Hunger und isst den Rest der Gummibärchen. Eine Stunde nach dem Abendbrot, es gibt Grau- und Toastbrot mit Belag, teilen sich Sarah und Thorsten beim Fernsehen eine Tüte Chips.

Ungesunde Ernährung: Eher Regel als Ausnahme

Sarah ist kein Einzelfall. So wie sie ernähren sich heutzutage viele Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene zu fett- und zuckerhaltig. Darüber hinaus werden vielen Nahrungsmitteln Zusatzstoffe zugesetzt, sogenannte E-Nummern. Das soll die Produkte für den Verbraucher oder für die Herstellung „optimieren“. Sie sind dann zum Beispiel länger haltbar, sehen optisch ansprechender aus oder schmecken intensiver durch künstliche Aromastoffe. Für E-Nummern gibt es Grenzwerte pro kg Körpergewicht. Doch auch innerhalb dieser Grenzwerte können sie für Kinder schon gesundheitsschädlich sein, besonders, wenn man sie dem jungen Organismus oft und in verschiedenen Nahrungsmitteln „versteckt“ zuführt.

Zucker: Das süße Gift

Die womöglich schädlichste Zutat auf unseren Speiseplänen ist jedoch Zucker. Kinder und Erwachsene konsumieren ihn heutzutage in Unmengen. 150 Gramm reinen Zucker täglich essen Deutsche im Durchschnitt. Je nach Alter sollten Kinder und Jugendliche jedoch nicht mehr als 20–40 Gramm Zucker zu sich nehmen. Eine flächendeckende Aufklärung darüber, wie schädlich er für die Gesundheit ist, scheint zu fehlen. Ganz im Gegenteil. Gerade unter Kindern und Jugendlichen grassieren wahnwitzige Mythen und Meinungen zu Zucker und Süßigkeiten. Umfragen der DGE bei der Altersgruppe 10–18 ergaben: 57 % der Befragten glauben, dass Milchschokolade Aufbaustoffe enthält, für 45 % ist Zucker Nervennahrung und 36 % sind der Meinung, dass er das Wachstum fördert. Ein gefährlicher Trugschluss. Denn es ist erwiesen, dass ein erhöhter Zuckerkonsum im direkten Zusammenhang mit ADHS und ADS, Infektanfälligkeit, Diabetes mellitus Typ II, Adipositas, körperlicher Schwäche, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Verhaltensstörungen steht.

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Aus der Zeitschrift Deutsche Heilpraktiker Zeitschrift 08/2016

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