• Praxisbesuche angstfrei und reibungslos gestalten ©Fotolia/Tatiana Divina

    Praxisbesuche können angstfrei und reibungslos gestaltet werden.

     

Keine Panik in der Praxis

Praxisbesuche angstfrei und reibungslos gestalten

Bei vielen Kindern löst schon die Ankündigung: "Wir gehen zum Heilpraktiker/Arzt!" Unbehagen oder gar Panik aus. Besorgnis und Ängste der Eltern, viel Wirbel um den Praxisbesuch und häufige Gespräche der Erwachsenen über "schreckliche" Krankheiten signalisieren Kindern, dass ihnen etwas Unangenehmes bevorsteht. Manche Eltern übertragen auch ihre eigene Angst vor Krankheit und Therapie auf ihr Kind. Damit der Besuch beim Therapeuten nicht zu einem unangenehmen Erlebnis für das Kind, die Eltern und den Behandler wird, sollte von allen Seiten versucht werden, Ängste abzubauen, ehrlich zum Kind zu sein und es richtig auf den Praxisbesuch vorzubereiten.

Die meisten Kinder kennen Behandlungssituationen bereits gut aus den "U-Untersuchungen" beim Kinderarzt. Gestalten Sie den Praxisbesuch für Eltern und Kind möglichst angstfrei und reibungslos:

  • Der kleine Patient darf sein liebstes Schmusetier mit in die Praxis nehmen und beim Untersuchen bei sich behalten
  • Eine kindgerechte, vertrauenstiftende Umgebung [...] und genügend Zeit für das Erstgespräch erleichtern die gemeinsame Arbeit - auch für die Zukunft!
  • Zum Untersuchen können Sie das Kind den Platz aussuchen lassen, den es am liebsten mag - meist auf dem Schoß oder dem Arm der Mutter. Die Mutter kann sich dabei auf die Untersuchungsliege setzen.
  • Zeigen Sie der Mutter bei Bedarf, wie sie das Kind richtig hält - dies erleichtert unangenehme Untersuchungen.
  • Lassen Sie das Kind die Fragen möglichst selbst beantworten. So kann sich ein Gespräch entwickeln, das Vertrauen schafft und Ängste abbaut. [...]
  • Wenn es dazu alt genug ist, sollte sich das Kind ohne die Hilfe der Eltern entkleiden. Hierdurch erfahren Sie bereits viel über die Geschicklichkeit und den Entwicklungsstand des Kindes.
  • Wenn möglich immer nur den Körperteil frei machen, der gerade untersucht werden soll.
  • Zur positiven Erinnerung können Sie dem Kind zum Abschied ein kleines Spielzeug schenken.

Einige Tipps für Eltern bzw. Begleitpersonen erleichtern den Praxisbesuch bereits im Vorfeld:

  • Wenn möglich Termin vereinbaren, um Wartezeiten zu verkürzen.
  • Auffälligkeiten zuvor zu Hause aufschreiben, damit sie in der Aufregung nicht vergessen werden.
  • Zwanglosigkeit: Keine aufwendigen Vorbereitungen vor dem Praxisbesuch wie zusätzliches Waschen oder Umziehen.
  • Keine Versprechen wie: "Der tut Dir gar nichts!" oder "Es piekst nur ein bisschen!".
  • Erklärungen, was das Kind erwartet, z.B.: "Der Therapeut wird Dir helfen, Dich anfassen, Dich untersuchen, mit dem Stethoskop abhören, in den Mund schauen und Deine Ohren ausleuchten." Dies kann zu Hause mit dem Kind und der Puppe/Teddy geübt werden - fast alle Kinder spielen leidenschaftlich gern "Doktor".
  • Keine Versprechungen oder Belohnungen für den Praxisbesuch oder gar für gutes Verhalten.

Quelle: U. Bühring, H. Ell-Beiser, M- Girsch: Heilpflanzen in der Kinderheilkunde. Das Praxis-Lehrbuch. 2. Auflage. Stuttgart. Haug Verlag. 2012. S. 3-4

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