• Prüfung

     

PRÜFUNGSTHEMA: Psychische Störungen

In dieser Ausgabe beschäftigen sich alle Prüfungsfragen mit PSYCHISCHEN STÖRUNGEN. Viel Erfolg beim Beantworten wünscht Ihnen HP Eva C. Schmid!

Schriftliche Prüfungsfragen

Frage 1

Welche Aussagen über ADHS treffen zu?

  1. Falsch. Das Verhalten ist situationsüber-greifend.
  2. Falsch. Häufig besteht die Störung auch im Erwachsenenalter, allerdings verändert sich die Symptomatik (zum Beispiel: innere Unruhe).
  3. Richtig. In der Regel treten die Symptome vor dem 7. Lebensjahr auf.
  4. Falsch. Vor Diagnosestellung werden jedoch teilweise Intelligenztests durchgeführt, um Minder- oder Hochbegabung zu erkennen.
  5. Richtig. Distanzloses Verhalten kann ein Hinweis auf ADHS sein.

a. Aussagen 1 und 4 sind richtig.

b. Aussagen 2 und 5 sind richtig.

c. Aussagen 3 und 5 sind richtig.

d. Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig.

e. Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig.

 

Frage 2

Welches der folgenden Symptome wird den formalen Denkstörungen zugeordnet?

a. Konkretismus

b. Parathymie

c. Nihilistischer Wahn

d. Katalepsie

e. Pareidolie

  • Welches der folgenden Symptome wird den formalen Denkstörungen zugeordnet?

    Antwort a

    a. Richtig. Es handelt sich um eine Störung des abstrahierenden Denkens. Beispielsweise Metaphern und Sprichwörter werden wörtlich genommen.

    b. Falsch. Parathymie ist eine Störung der Affektivität.

    c. Falsch. Wahn zählt zu den inhaltlichen Denkstörungen.

    d. Falsch. Katalepsie bezeichnet das Verharren in starrer Körperhaltung.

    e. Falsch. Pareidolie ist eine Sinnestäuschung. Ein vorhandenes Objekt wird ergänzt, zum Beispiel werden in Mustern Gesichter gesehen.

     

Frage 3

Bei einem Patienten bemerken Sie kauende, grimassierende Bewegungen im Mundbereich. Die Anamnese zeigt, dass er jahrelang mit Haloperidol behandelt worden ist. Welche Aussagen treffen zu?

  1. Die Medikamenteneinnahme spricht für Epilepsie.
  2. Haloperidol wirkt antipsychotisch.
  3. Der Patient könnte unter Spätdyskinesien leiden.
  4. Haloperidol kann auch vom Heilpraktiker verordnet werden.
  5. Haloperidol wirkt auf den Dopamin-Stoffwechsel.

a. Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig.

b. Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig.

c. Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig.

d. Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig.

e. Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig.

 

Mündliche Prüfungsfragen

  • Was unterscheidet eine Phobie von einer Panikstörung?

    Eine Phobie ist unbegründete, übertriebene und andauernde Angst vor spezifischen Situationen oder Objekten, zum Beispiel Spinnenphobie oder soziale Phobie. Die Panikstörung ist durch wiederkehrende plötzliche schwere Angstattacken gekennzeichnet, die sich jedoch nicht auf eine spezifische Situation oder ein konkretes Objekt beschränken. Sie können jederzeit auftre-ten. Begleitet werden sie von starken somatischen Symptomen wie Schwindel, Herzrasen oder Dyspnoe. Betroffene haben oft das Gefühl, zu sterben oder die Kontrolle zu verlieren. 

  • Nennen Sie bitte Kriterien für die Diagnose einer Alkoholabhängigkeit!
    Drei oder mehr der folgenden Kriterien müssen für eine Diagnose über einen Zeitraum von einem Jahr erfüllt sein: Craving (starker Wunsch/ Zwang zu konsumieren), verminderte Kontrollfähigkeit (bezüglich Beginn, Ende und Menge), Toleranzentwicklung, fortschreitende Vernachlässigung anderer Interessen aufgrund des Alkoholkonsums, körperliches Entzugssyndrom, anhaltender Konsum trotz Nachweis schädlicher Folgen.
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