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    Die Ginsengwurzel – Energiequelle und Allheilmittel aus dem alten China

     

Stark verwurzelt: Stresspflanzen

Tonisieren, regulieren, anpassen – Phytotherapie bei stressbedingter Reaktionsstarre und Stresserkrankungen.

Wenn der Körper spricht, weil die Seele schweigt

Vielen Patienten sieht man ihre Stresserkrankung nicht an: Sie kommen nicht mit Erschöpfungszeichen in die Praxis, sondern präsentieren je nach Stadium des Stresssyndroms ganz unterschiedliche, zunächst meist körperliche Symptome:

  • Magen-Darm-Störungen wie Appetitlosigkeit, Völlegefühl, Durchfälle, Blähungen,
  • Bauchschmerzen, Sodbrennen, Übelkeit und Erbrechen
  • Infektanfälligkeit
  • Herz-Kreislauf-Beschwerden wie Herzklopfen, Extrasystolen, kalte, blasse Hände und Füße oder Hypertonie
  • Kopf- und Rückenschmerzen, Muskelverspannungen
  • Nervosität, Unruhe, Schlafstörungen, Schwitzen
  • Angst, Stimmungsschwankungen, Depression
  • Müdigkeit, Leistungs- und Konzentrationsstörungen

Anamnestisch fügen sich die einzelnen Störungen rasch zu einem Gesamtbild zusammen, meist verbunden mit einer Änderung der Beziehungs- oder Lebensverhältnisse in den zurückliegenden Monaten.

Tripelkonzept: Reaktionsstarre lösen, Spannung regulieren, Lebensstil ausbalancieren

Eine Stresserkrankung erfordert grundsätzlich eine symptomatische Therapie, für die je nach Stadium und Beschwerden zahlreiche symptombezogene Pflanzen, insbesondere mit beruhigenden Eigenschaften, zur Verfügung stehen.

Häufig haben Patienten jedoch bereits eine Reaktionsstarre mit entsprechender Therapieresistenz entwickelt, besonders wenn der Stress über einen längeren Zeitraum besteht, sich keine Änderung der Lebenssituation abzeichnet oder schon eine tiefe Erschöpfungsphase eingetreten ist.

Hier kommen im ersten Schritt Pflanzen zur Anwendung, die vor Stress und Belastungen schützen und die Stressreaktion verbessern, sog. Adaptogene. Sie machen den Körper nicht nur für die symptomatische Therapie empfänglich, sondern kräftigen den Gesamtorganismus und erhöhen die Anpassung an Stressreize, die Widerstandskraft sowie die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit. Zeitgleich sollte eine Veränderung des Lebensstils einschließlich des Selbst-, Beziehungs-, Zeit- und Konfliktmanagements eine langfristige Stabilisierung ermöglichen. Dabei solle der Fokus nicht einseitig auf tägliche Aufgaben gerichtet sein: Viele Menschen mit hohem Arbeitsaufkommen sind nicht stresskrank, während viele Stresskranke nicht unter hohem Arbeitsaufkommen leiden (z. B. bei Arbeitslosigkeit).

Lesen Sie den gesamten Beitrag aus der DHZ-Deutsche Heilpraktiker Zeitschrift: Stark verwurzelt: Stresspflanzen

Quelle: Deutsche Heilpraktiker Zeitschrift; 01/2015

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