• Blutdruck

     

Was wissen Sie über…Druck?

Liebe Leser, testen Sie Ihr Wissen und frischen Sie Ihre Kenntnisse auf. Bitte kreuzen Sie jeweils eine Antwort an. Viel Spaß beim Beantworten wünscht Ihnen HP Eva C. Schmid!

Frage 1: Welche der folgenden Aussagen zur arteriellen Hypertonie treffen zu?

  • Aussagen

    Aussagen

    1. Die häufigste Ursache sind Nierenerkrankungen.
    2. Ein RR von 160/85 mmHg erfüllt nicht die Kriterien der Hypertonie.
    3. Unter einer malignen Hypertonie versteht man einen durch Tumoren ausgelösten Bluthochdruck.
    4. Bei einer Hyperthyreose ist das Auftreten einer kleinen Blutdruckamplitude charakteristisch.
    5. Bei einem hypertensiven Notfall zeigen sich im Gegensatz zur hypertensiven Krise bereits Zeichen der Organschädigung.

     

    Antwortmöglichkeiten

    • a. Nur Aussage 5 ist richtig.
    • b. Aussagen 1 und 3 sind richtig.
    • c. Aussagen 3 und 5 sind richtig.
    • d. Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig.
    • e. Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig.
  • Antwort

    Antwort a

    1. Falsch. Am häufigsten (>90 %) ist die essenzielle Hypertonie.
    2. Falsch. Bei Werten von systolisch > 140 und/oder diastolisch > 90 sind die Kriterien erfüllt.
    3. Falsch. Hier ist der diastolische Druck dauerhaft über 120 mmHg.
    4. Falsch. Typisch ist eine große Blutdruckamplitude.
    5. Richtig. In der Krise finden sich noch keine Zeichen der Organschädigung. Beim hypertensiven Notfall kommen bereits Apoplex, Hirnblutungen, Herzinsuffizienz u .a. vor.

Frage 2: Welche der folgenden Aussagen zur pulmonalen Hypertonie trifft zu?

  • Aussagen
    • a. Es handelt sich um eine durch eine Lungenerkrankung bedingte Hypertonie im arteriellen Körperkreislauf.
    • b. Es handelt sich um eine Druckerhöhung von > 140 mmHg in den Lungenvenen.
    • c. Häufigster Auslöser ist eine Rechtsherzinsuffizienz.
    • d. Sie tritt verstärkt bei systemischer Sklerodermie auf.
    • e. Ein typisches Symptom ist eine Sinusbradykardie.
  • Antwort

    Antwort d

    1. Falsch. Es handelt sich um einen hämodynamischen Zustand, der durch einen pulmonal arteriellen Mitteldruck ≥ 25 mmHg in Ruhe charakterisiert ist (normal: 11–17 mmHg).
    2. Falsch. Die Druckerhöhung liegt primär in den Lungenarterien vor.
    3. Falsch. Hauptursachen sind die Linksherzinsuffizienz, Lungenerkrankung und idiopathisch.
    4. Richtig. Sie ist gehäuft assoziiert mit Kollagenosen wie der systemischen Sklerodermie oder SLE (systemischer Lupus erythematodes).
    5. Falsch. Symptome sind Sinustachykardie, Dyspnoe, Zyanose, Thoraxschmerzen, Synkopen und Schwindel.

Frage 3: Welche Aussagen zu Ödemen treffen zu?

  • Aussagen

    Aussagen

    1. Ursache kann ein erhöhter hydrostatischer Druck in den Blutgefäßen sein.
    2. Sie treten typischerweise bei einer Erhöhung des kolloidosmotischen Drucks auf.
    3. Im Stadium 3 ist ein Lymphödem noch gut eindrückbar.
    4. Bei COVID-19 kann ein Lungenödem entstehen.
    5. Ein Rückfluss der Lymphe wird durch Klappen verhindert.

    Auswahlmöglichkeiten

    • a. Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig.
    • b. Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig.
    • c. Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig.
    • d. Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig.
    • e. Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig.
  • Antwort

    Antwort b

    1. Richtig. Durch den erhöhten hydrostatischen Druck wird Flüssigkeit aus den Kapillaren gepresst.
    2. Falsch. Eine Verminderung des kolloidosmotisch durch Eiweißmangel fördert Ödeme.
    3. Falsch. Hier findet schon eine Sklerosierung statt.
    4. Richtig. Forscher fanden zahlreiche Ödeme und Ansammlungen von proteinreichem Schleim im Lungengewebe.
    5. Richtig. Entlang der Lymphbahnen befinden sich viele Ventilklappen.

Frage 4: Welche der folgenden Aussagen zum Augeninnendruck trifft zu?

  • Aussagen
    • a. Der normale Augeninnendruck liegt etwa zwischen 20 und 31 mmHg.
    • b. Ein dauerhafter Anstieg führt zum Grauen Star.
    • c. Die Regulation erfolgt über das Kammerwasser.
    • d. Beim Glaukom handelt es sich immer um eine Erhöhung des Augeninnendrucks.
    • e. Beim akuten Glaukomanfall handelt es sich meistens um ein Weitwinkelglaukom.
  • Antwort

    Antwort c

    • a. Falsch. Der normale Augeninnendruck liegt etwa zwischen 10 und 21 mmHg.
    • b. Falsch. Dies führt zu Grünem Star (Glaukom).
    • c. Richtig. Es wird von den Ziliarfortsätzen gebildet und fließt über den Schlemm- Kanal und Gefäße des Ziliarkörpers und der Iris ab (uveoskleraler Abfluss).
    • d. Falsch. Geschätzte 30 % der Glaukome weisen keine Erhöhung des Augeninnendrucks auf (Normaldruckglaukom).
    • e. Falsch. Glaukomanfälle werden durch Verlegungen des Kammerwinkels durch die Iris hervorgerufen (Engwinkelglaukom, Winkelblock).

Lesen Sie den Beitrag hier: Was wissen Sie über…Druck?

Aus der Deutschen Heilpraktiker Zeitschrift 03/2020

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