Die Arzt-Patienten-Beziehung zu Kindern

Die Anamnese in der kinderärztlichen Praxis ist durch Besonderheiten gekennzeichnet: In Abhängigkeit vom Alter befragt der Arzt vorrangig nicht den Patienten selbst, sondern ist auf die Aussagen der Mutter und/oder des Vaters angewiesen, die ein hohes Maß an Subjektivität beinhalten. Artikel von Karla Fischer

Die Anamnese in einer kinderärztlichen Praxis zeigt Besonderheiten. Diese werden kurz erläutert und anhand zweier Kasuistiken vertieft. Das Arzneimittelbild von Chamomilla wird beschrieben. Interessant ist der Kern des Mittels – als Gegensatzpaar „Abneigung, berührt zu werden“ und „Verlangen, getragen zu werden“. Ein Säugling leidet unter Apnoezuständen und die Mutter erhielt unter der Geburt Opiate.Opium als heilendes Arzneimittel.

Aus dem Artikel von Karla Fischer:

Allgemeine Hinweise: Bereits 5–6-Jährige befrage ich selbst, in jedem Fall Schulkinder, und diese auch möglichst allein. Bei Säuglingen und Kleinkindern sind wir weitgehend auf die Wahrnehmungen der Eltern und unsere eigenen Wahrnehmungen angewiesen.Wie zuverlässig sind die Beobachtungen der Eltern? Wiederholt erlebe ich, dass die Aussagen beider Elternteile widersprüchlich sind, besonders bei der Beurteilung der Charaktereigenschaften oder der geistigen Fähigkeiten ihres Kindes.Diese Widersprüchlichkeit ist nicht notwendigerweise ein Nachteil, sondern man könnte/sollte sie als Ausgangspunkt für weitere Erkundungen nutzen.

Aus Allgemeine Homöopathische Zeitung 2011

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Bildquelle: Shutterstock

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