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Homöopathie und Psychologie

Das heutige Wissen und die Erkenntnisse aus der Psychologie entkräften wesentliche homöopathische Grundannahmen zur Entstehung und Bewertung von psychischen Erkrankungen. Besonders die psychodynamische Entwicklungstheorie und die Erkenntnisse aus der Neurologie und Traumaforschung können für ein tieferes Verständnis und eine Neuordnung wegweisend sein.

Homöopathische Arzneien können psychische Entlastung herbeiführen, ersetzen aber keine Psychotherapie, weil zur Heilung auch Erkenntnis notwendig ist. Homöopathie und Psychotherapie sind kein Gegensatz, sondern eine Ergänzung.

Ganzheitliche, den emotionalen Aspekt einbeziehende Sichtweisen und therapeutische Ansätze haben heute Hochkonjunktur. Ihnen traut man am ehesten zu, heilend zu wirken. In der Homöopathie ringen seit Jahrzehnten namhafte Homöopathen darum, Gemütssymptome in homöopathischen Arzneien zu systematisieren. Es existieren zahlreiche Strategien, wie die Gemütssymptome der Arznei im Patienten gefunden und übersetzt werden können.

Unverständlich bleibt dabei, warum Homöopathen sich der diagnostischen Mittel moderner Medizin bedienen, die heute zur Verfügung stehenden diagnostischen Mittel der Psychologie aber eher wenig nutzen. Vor allem die Erkenntnisse der psychodynamischen Entwicklungstheorie im Zusammenhang mit dem Wissen der Neurobiologie und der Traumaforschung sind für die Bewertung von psychischen Symptomen in der Homöopathie relevant. Sie entkräften wesentliche homöopathische Grundannahmen der Entstehung und Bewertung von psychischen Erkrankungen, eröffnen aber auch Möglichkeiten homöopathischer Behandlung.

 

Bestehende Grundannahmen:

  • Gemütserkrankungen sind hereditär,
  • Gemütserkrankungen stellen ein Palliativum für schwere körperliche Krankheiten dar, Verschiebung von der körperlichen auf die seelisch/geistige Ebene,
  • Gemütserkrankungen sind einseitige Erkrankungen,
  • Gemütserkrankungen sind Folge von Unterdrückung körperlicher Symptome,
  • Gemütssymptome lassen sich miasmatisch erklären und deuten,
  • homöopathische Arzneien ersetzen Psychotherapie.

 

Lesen Sie hier den gesamten Beitrag: Homöopathie und Psychologie

Aus der Zeitschrift AHZ - Allgemeine Homöopathische Zeitung 05/2013

   

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