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Warum wenden sich Ärzte der Homöopathie zu?

Der Beitrag liefert einen Überblick über die Gründe und persönlichen Motive von Ärzten und Heilpraktikern, die sich für die Homöopathie entschieden haben. Grundlage sind 26 biografische Kurzberichte. Nach einer kurzen Darstellung der Sozialstruktur werden die geschilderten Beweggründe 4 Kategorien zugeteilt. Am häufigsten wandten sich die Autoren wegen ihrer Unzufriedenheit mit der Schulmedizin der Homöopathie zu.

„Hier bin ich in der Suche nach ‚meiner‘ Medizin angekommen“ – Das könnte die Aussage eines Patienten sein, der nach frustrierenden Erfahrungen mit erfolglosen konventionellen Behandlungsmethoden zur Homöopathie gefunden hat. Zahlreiche Studien belegen die anhaltende Popularität und Nachfrage alternativmedizinischer Angebote und machen deutlich, dass immer mehr Menschen Mitsprache verlangen, wenn es um die Wiederherstellung ihrer Gesundheit geht.

Entgegen dieser spontanen Vermutung stammt die eingangs zitierte Aussage jedoch nicht von einem mündigen und reflektierten Patienten, dem Exponenten der gegenwärtigen „Gesundheitsgesellschaft“, sondern von einer ärztlichen Homöopathin. Ihre Schilderungen sind Teil eines Samples von 26 autobiographischen Texten, in denen nicht Patienten, sondern Ärzte und Heilpraktiker über die näheren Umstände ihrer Hinwendung zur Homöopathie berichten. Besonders aussagekräftige Passagen dieser biographischen Kurzberichte werden aus Datenschutzgründen anonymisiert wiedergegeben. Um sie dennoch zuordnen zu können, werden sie mit dem Kürzel „SH“ (Sample Homöopathen) und der entsprechenden Bearbeitungsnummer versehen.

Die Texte entstanden im Zeitraum zwischen 2010 und 2013, nachdem das Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung Stuttgart (IGM) einen entsprechenden Aufruf zur Niederschrift jener Beweggründe in der Allgemeinen Homöopathischen Zeitung veröffentlichte. Ziel des Aufrufs sollte – analog zu patientensoziologischen Fragestellungen – die Erforschung der Motive sein, die einerseits das medizinische Fachpersonal dazu bewogen haben, mit den durch das Medizinstudium angeeigneten, herrschenden naturwissenschaftlichen Denkmodellen zu brechen. Andererseits spürt der Artikel den Motiven von medizinischen Laien nach, die beruflich zunächst einen völlig anderen Weg eingeschlagen, sich trotz potenzieller Existenzrisiken dann aber doch für die Ausbildung zum homöopathisch orientierten Heilpraktiker entschieden haben.

 

Lesen Sie hier den gesamten Beitrag: Warum wenden sich Ärzte der Homöopathie zu?

Aus der Zeitschrift für Klassische Homöopathie 02/2017

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