Kardiologie/Neurologie: BNP-Erhöhung bei subduralem Hämatom

BNP-Erhöhung bei subduralem Hämatom – durch einen Biomarker in die Irre geführt

Ein 73-jähriger Mann mit mechanischer Aortenklappe und bekannter chronischer Herzinsuffizienz wurde wegen einer unspezifischen Reduktion des Allgemeinzustandes in die Klinik aufgenommen.

Die klinische Untersuchung ergab u.a. einen stark erhöhten NT-proBNP, weshalb sich die weitere Diagnostik auf kardiale Ursachen der BNP-Erhöhung trotz Fehlens einer entsprechenden Symptomatik fokussierte.

Unter einem pragmatischen Therapiekonzept verschlechterte sich allerdings der Allgemeinzustand des Patienten weiter, das NT-proBNP stieg an und es kam zu Desorientiertheit. Eine erneute, eingehende Fremdanamnese ergab, dass der Patient 6 Wochen zuvor zu Hause gestürzt war. Die daraufhin veranlasste kraniale Computertomographie zeigte ein großes, chronisches Subduralhämatom, das die Erhöhung des NT-proBNP verursacht hatte.

Daher sollte bei einem erhöhtem BNP und atypischen Symptomen immer auch eine neurologische Ursache in Erwägung gezogen werden.

 

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