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Depression im Alter – Diagnostik, Pathophysiologie und therapeutische Strategien

Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im höheren Lebensalter. Sie führen zu einer starken Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen und gehen mit erhöhter Morbidität und Mortalität einher. Mit Blick auf den demografischen Wandel stellt die Altersdepression eine große Herausforderung der alternden Gesellschaft dar. Der frühzeitigen Diagnostik und spezifischen Behandlung kommt eine besondere Bedeutung zu.

Eine Depression mit Manifestation im höheren Lebensalter wird als „Altersdepression“ („late life depression“, LLD) bezeichnet. Es wird unterschieden zwischen:

  • Erstmanifestation der Depression im höheren Alter („late onset depression“, LOD)
  • rezidivierender depressiver Störung mit frühem Beginn („early onset depression“, EOD) und auftretenden depressiven Episoden im hohen Lebensalter
  • depressiver Episode bei bipolarer Störung

Ätiologisch treten neben den genannten Erkrankungen auch depressive Episoden im Rahmen spezifischer Erkrankungen und assoziiert mit der Einnahme spezifischer Medikamente auf. Hinsichtlich des Erkrankungsalters liegen verschiedene Definitionen vor. Altersdepressionen unterscheiden sich oftmals in ihrer Ausprägung und ihrem Verlauf von depressiven Störungen bei jüngeren Patienten und stellen eine Herausforderung für die Diagnostik und Therapie dar.

Epidemiologie

Depressionen gehören neben der Demenz zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im höheren Lebensalter. In einer aktuellen Metaanalyse bevölkerungsbasierter Studien wird die Punktprävalenz einer depressiven Episode bei älteren Menschen über 75 Jahren mit 7,2% (95%-Konfidenzintervall 4,4 – 10,6%) gemessen. Die Punktprävalenz depressiver Symptome mittels dimensionaler Depressionsskalen wird mit 17,1% (95%-Konfidenzintervall 9,7 – 26,1%) angegeben. In der Primärversorgung liegt bei bis zu 37% der älteren Patienten eine depressive Symptomatik vor. In Pflegeheimen leiden schätzungsweise bis zu 50% der Bewohner an depressiven Symptomen. Die Prävalenz depressiver Symptome im Alter ist bei Frauen fast doppelt so hoch wie bei Männern.

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Aus der Zeitschrift: Geriatrie up2date 02/2019

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