• Ernaehrungsberatung

     

Ernährungsberatung im Spannungsfeld zwischen Klinik und ambulanter Versorgung

Dass mit der Diagnose Krebs gleichzeitig eine erhöhte Gefahr für die Entstehung oder auch Verschlimmerung einer Mangelernährung einhergeht, ist eine seit fast 40 Jahren bekannte Tatsache. Umso wichtiger ist es, dass mehr dafür getan wird, um die kontinuierliche Versorgung dieser Patienten mit ernährungstherapeutischen Maßnahmen zu verbessern.

Die Entwicklung einer Mangelernährung bei Tumorpatienten ist relativ häufig, da diese nicht nur erkrankungs-, sondern auch therapieabhängig getriggert wird. Die Prävalenz einer Mangelernährung von Tumorpatienten, die in einer Klinik aufgenommen werden, liegt bei ca. 50 %. In der Regel verändert ein Krankenhausaufenthalt die Ernährungssituation eines mangelernährten Patienten nicht. 63 % der Patienten, die mindestens 7 Tage in der Klinik waren, verlassen diese im gleichen Ernährungsstatus, bei 20 % der Patienten hat sich der Ernährungszustand aber verschlechtert. Bereits Anfang der 80er-Jahre zeigte Dewys, dass die Prävalenz einer Mangelernährung bei Aufnahme und während eines Krankenhausaufenthalts sehr hoch ist. Auch nach über 40 Jahren bleibt dieses Problem bestehen. Die Prävalenz liegt weiterhin bei ca. 50 %. Trotz etablierter Ernährungsscreenings und strukturierter Ernährungsinterventionsprogramme hat sich die Situation kaum gebessert.

Betrachtet man die orale Nahrungsaufnahme von Klinikpatienten, so verwundert es nicht, dass mit einer mittleren Energieaufnahme von ca. 750 kcal (Kilokalorien) pro Tag (759 ± 546,8 kcal pro Tag) keine Verbesserung der ggf. bestehenden Mangelernährungssituation erfolgen kann. Betreibt man Ursachenforschung bei stationären Patienten, so geben diese vor allem Probleme beim Essen und Appetitmangel als Grund für ihren schlechten Ernährungszustand an. Da diese Ursachen in der Regel nicht spontan bei der Entlassung verschwinden, besteht das Risiko für ein Fortbestehen oder sogar Eskalation der Mangelernährung natürlich weiterhin.

Lesen Sie den gesamten Beitrag hier: Ernährungsberatung im Spannungsfeld zwischen Klinik und ambulanter Versorgung

Aus der Zeitschrift: Aktuelle Ernährungsmedizin 04/2019

 

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