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Flotte Senioren

Bekanntermaßen sind Klienten über 60 heute nicht nur körperlich 10 Jahre jünger als Gleichaltrige vor einem Jahrhundert. In unseren Köpfen ist allerdings noch das Bild von „damals“ verankert: Alte Menschen seien in vielerlei Hinsicht eingeschränkt.

Wir unterschätzen oft die Fähigkeiten und Kenntnisse der älteren Generation. Sie selbst haben ohnehin meist eine ganz andere Einstellung zum Alter, und die sollten wir kennen. Der Demografieberater und Psychologe Prof. Eberhard G. Fehlau verdeutlicht das steigende Interesse dieser Generation an Gesundheit und lebenslangem Lernen. Statt sich zu ernähren wie ehemals, probieren Ältere gerne andere und neue Wege aus. Sie interessieren sich dafür, wie sie ihre gestiegene Lebenserwartung mit Sport, gesunder Ernährung und Nahrungsergänzungsmitteln unterstützen können. Ein Großteil der Menschen über 60 bleibt länger im Beruf als früher, nicht nur weil offiziell das Rentenalter heraufgesetzt wurde, sondern weil Best Ager noch Lust haben oder aus finanziellen Gründen zur Erwerbsarbeit gezwungen sind. Wer weniger oder gar nicht mehr arbeitet, legt noch lange nicht die Hände in den Schoß, sondern bleibt aktiv, lernt etwas Neues und engagiert sich in Familie und Ehrenamt.

Wir stehen bei der Beratung häufig alten Menschen gegenüber, die sich bereits im Internet bestens informiert haben. So gilt es als erstes, herauszufinden, auf welchem Niveau sie gerade stehen und welcher Spur sie im Netz gefolgt sind. Es ist überflüssig, mit der Beratung ganz vorne anzufangen. Gesucht ist der aktuelle Punkt des Wissens, von dem aus wir starten. Der IT-Branchenverband Bitkom hat ermittelt, dass mittlerweile knapp 40 % der Menschen über 65 online sind. Sie kaufen hier ein, informieren sich, zahlen ihre Rechnungen online. Das Ganze mit steigender Tendenz. Übrigens sagt auch jeder zweite der Befragten von sich, dass er ohne das Internet nicht mehr auskommen würde.

Babyboomer: Klienten mit Kapital

In Kürze geraten die Babyboomer in die Altersgruppe zwischen 60 und 70, sie sind die zahlenstärkste Generation und in diesem Sinne die Hauptzielgruppe. Eigenartigerweise wird das von vielen Unternehmen ignoriert. Grund dafür ist vermutlich, dass es sich um eine neue, nie dagewesene Entwicklung handelt, die noch außerhalb unserer Vorstellung liegt. Nach wie vor geistert noch das Klischee „Bei den Alten ist ja eh nichts zu holen!“ durch die Köpfe. Nach den Autoren Muthers und Ronzel besitzt die Gruppe 50+ jedoch 50 % des verfügbaren Einkommens und 75 % aller Vermögenswerte. Sie kauft 80 % der Luxusautos und 50 % aller Kosmetik.

Lesen Sie den gesamten Beitrag hier: Flotte Senioren 

Aus der Zeitschrift e&m - Ernährung und Medizin 4/2016

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