Kammerflimmern statt Krampfanfall

Die Hypokaliämie ist eine häufige Störung des Elektrolythaushalts, welche insbesondere bei gestörter enteraler Resorption oder unter der Therapie mit Schleifendiuretika auftritt und mitunter zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen führen kann. Im hier beschriebenen Fall kam es bei einem 78-jährigen Patienten infolge einer ausgeprägten Hypokaliämie wiederholt zu Kammerflimmern, das zunächst als generalisierte Krampfanfälle fehlgedeutet wurde.

 

Kasuistik

Unter dem Stichwort „Atemnot“ wurde gegen 15 Uhr der Notarzt alarmiert. Am Einsatzort zeigte sich der 78-jährige Patient, wach, verlangsamt ansprechbar. Nach eigenen Angaben werde er seit kurzem mit Insulin behandelt (Tab.  [ 1 ]). Er habe mittags wenig gegessen und später seine Tochter angerufen, weil er sich nicht wohl fühle. Diese berichtete, dass er bei ihrem Eintreffen „gekrampft“ habe und kurz nicht ansprechbar gewesen sei.

 

Zu Tabelle 1 und der vollständigen Kasuistik

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