Morbus Adamantiades-Behçet

Morbus Adamantiades-Behçet

Orale Aphthen, Genitalulzera und Uveitis oder Iritis – das ist die klassische Trias des Morbus Adamantiades-Behçet. Die seltene chronische Krankheit verläuft schubförmig, und das klinische Bild ist sehr variabel. Nicht nur die Diagnose kann schwierig sein: Dieser Fall zeigt, dass auch Nebenwirkungen der Therapie den Verlauf prägen können.

Anamnese
Eine 37-jährige Patientin türkischer Herkunft kam bereits unter dem Verdacht auf einen Morbus Adamantiades-Behçet in die Klinik. Eine orale Aphthose war seit dem 16. Lebensjahr bekannt, insbesondere an den Lippen und im Rachenbereich, mit monatlichen Schüben. Als Kind war sie an Asthma bronchiale und Meningitis erkrankt. Vor etwa 5 Jahren traten rezidivierend Erythemata nodosa auf, zunächst an beiden Sprunggelenken und anschließend an den Unterschenkeln, begleitet von Schmerzen der Hand- und Fußgelenke.

Vor 3 Monaten fanden sich erstmals Genitalulzera; zeitgleich trat eine Panuveitis auf. Die Patientin erhielt vom Augenarzt 20 mg / d Prednisolon oral, ohne dass sich die Befunde wesentlich besserten. Zur Therapieoptimierung wurde sie in ein spezialisiertes Zentrum überwiesen.

Die vollständige Kasuistik lesen Sie hier.

Aus der Zeitschrift DMW 2/2015; Morbus Adamantiades-Behçet: erfolgreiche Therapie mit ungewöhnlichen Komplikationen

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