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Notfallrevaskularisation bei STEMI und kardiogenem Schock

Weltweit ist die koronare Herzkrankheit eine der häufigsten Diagnosen in Bezug auf Morbidität und Mortalität. Der akute Myokardinfarkt mit ST-Streckenhebungen im EKG (STEMI) weist eine Inzidenz von ca. 70/100 000/Jahr auf, wobei diese bei einem parallelen Anstieg des Non-STEMI in den letzten Jahren etwas rückläufig war. Wesentliche Prädiktoren für die Mortalität des STEMI sind das Alter, der klinische Zustand bei der Akutaufnahme (Killip-Klasse), die Zeitverzögerung bis zur Therapie, die Art der Therapie, die Komorbidität (früherer Myokardinfarkt, Diabetes, Niereninsuffizienz), das Ausmaß der KHK und die Ejektionsfraktion.

Die primäre perkutane Koronarintervention (PCI) ohne vorherige Fibrinolyse ist die Therapie der Wahl des akuten Myokardinfarkts mit ST-Strecken-Hebungen (STEMI) und für Patienten im infarktbedingten kardiogenen Schock. Mit der PCI kann man das Infarktgefäß schneller wiedereröffnen und einen uneingeschränkten Koronarfluss (TIMI 3) zuverlässiger wiederherstellen. Im Vergleich zur konservativen (Fibrinolyse-)Therapie ist die Rate an erneuten Verschlüssen des Infarktgefäßes zudem geringer. Die konsequente Umsetzung der invasiven Strategie resultiert daher auch in einer geringeren Morbidität und Mortalität. Voraussetzungen hierfür ist jedoch die konsequente Umsetzung bestimmter Kriterien:

  • rasche Diagnostik
  • Einhaltung von Zeitlimits
  • rasche interventionelle Reperfusion mit optimalem Primärergebnis (TIMI-3-Fluss)
  • optimale peri- und postinterventionelle Begleittherapie

Die Überlegenheit der invasiven Strategie im Vergleich zum konservativen Vorgehen ist in zahlreichen kontrollierten Studien belegt und hat als evidenzbasierte Medizin Eingang in die Leitlinien der unterschiedlichen Fachgesellschaften gefunden. Die Leitlinien der European Society of Cardiology (ESC) und der American Heart Association/des American College of Cardiology (AHA/ACC) bilden die Grundlage dieses Updates. Sie werden vorausgesetzt und sollen hier nicht wiederholt werden. Dieses Update soll Aspekte diskutieren, die einerseits noch immer Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Leitlinien bereiten oder für die es zum Zeitpunkt der Leitlinienerstellung noch eine sehr unklare Datenlage gab.

Lesen Sie den gesamten Beitrag hier: Notfallrevaskularisation bei STEMI und kardiogenem Schock

Aus der Zeitschrift Kardiologie up2date 3/2016

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