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Pneumologische Rehabilitation nach akuter Exazerbation der COPD

Bisherige Ergebnisse über die Auswirkungen einer pneumologischen Rehabilitation (PR) auf die Exazerbationsfrequenz nach AECOPD sind uneinheitlich. Es wurde eine prospektive, fallkontrollierte Studie mit dem Ziel durchgeführt, den Einfluss der PR auf die Exazerbationsfrequenz nach AECOPD zu messen.

Die COPD stellt eine der großen Volkskrankheiten dar und wird unter sozioökonomischen Gesichtspunkten in der Zukunft eine noch viel größere Rolle spielen. Die jährlichen Therapiekosten der COPD sind enorm und die Gesamtzahl der akutstationären Aufenthalte aufgrund einer COPD nehmen jährlich zu. Nach erfolgter akut exazerbierter COPD (AECOPD) ist mit einer über 30 prozentigen Rezidivquote innerhalb der ersten drei Monate oder einer erneuten Hospitalisierung zu rechnen. Exazerbationen sind durch eine Verstärkung der Dyspnoe gekennzeichnet und mit einer eingeschränkten Lebensqualität sowie einer reduzierten Leistungsfähigkeit verknüpft. Deshalb wird die Reduktion der Exazerbationsfrequenz und die dadurch bedingte kostenintensive Nutzung von Versorgungstrukturen als wichtiges Ziel in der Behandlung der COPD angesehen.

Seit 2013 befindet sich an einer Akutklinik in Leverkusen ein ambulantes PR-Zentrum, in dem im Wesentlichen Patienten der eigenen, aber auch anderer Kliniken nach AECOPD einer Rehabilitation zugeführt werden. Die Wirksamkeit dieses PR-Programms auf die Leistungsfähigkeit und Befindlichkeit bei COPD-Patienten konnte bereits in einer Longitudinalstudie dargestellt werden.       

Als Hypothese wurde aufgestellt, dass durch dieses Programm der klinische Verlauf der COPD-Patienten, insbesondere die Exazerbationsfrequenz nach AECOPD, positiv beeinflusst werden kann. Das Ziel dieser Studie war es demnach nachzuweisen, ob im Vergleich zu einer Kontrollgruppe ein ambulantes PR-Programm bei COPD-Patienten in der Lage war, die Exazerbationsfrequenz nach einer AECOPD mit akut-stationärem Aufenthalt zu senken.   

 

Lesen Sie den gesamten Beitrag hier: Eine pneumologische Rehabilitation nach akuter Exazerbation der COPD senkt die Rate erneuter Exazerbationen

Aus der Zeitschrift: DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift 02/2017

 

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