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Primäre arterielle Hypertonie – Update 2015

Epidemiologische Untersuchungen zeigen für Deutschland eine deutlich bessere Behandlungsrate und Kontrolle der arteriellen Hypertonie. Ein Zusammenhang zwischen Kochsalzkonsum und Höhe von systolischem und diastolischem Blutdruck konnte nachgewiesen werden. Für die therapeutischen Optionen bleibt der Stellenwert der renalen Denervierung noch unklar.

Was ist neu?

Epidemiologie: Die Behandlung und die Kontrolle der arteriellen Hypertonie haben sich in Deutschland in den letzten 10 Jahren substanziell verbessert.

Selbsteinstellung des Blutdrucks bei Hochrisiko-Patienten: Patienten mit arterieller Hypertonie und hohem kardiovaskulären Risiko können durch Blutdruck-Selbstmessungen und Selbsttitration im Verlauf den Blutdruck besser kontrollieren als mit einer ärztlich geführten Standard-Therapie. Der Medikamenten-Verbrauch wurde hierbei erhöht, Nebenwirkungen traten jedoch nicht in höherem Ausmaß auf.

Blutdruck und kardiovaskuläres Risiko: Eine Blutdrucksenkung bietet auf allen Stufen des kardiovaskulären Risikos einen ähnlichen relativen Schutz; die absolute Risiko-Reduktion wird mit zunehmend höherem Ausgangsrisiko jedoch immer größer.

Arterielle Hypertonie und Kochsalzkonsum: Ein Zusammenhang zwischen dem Ausmaß des Kochsalzkonsums und der Höhe von systolischem und diastolischem Blutdruck konnte nachgewiesen werden, wobei die Einnahme von Kalium den Effekt abschwächen kann. Weltweit scheinen im Jahre 2010 1,65 Mio. kardiovaskuläre Todesfälle auf zu hohen Natrium-Konsum zurückzuführen gewesen zu sein.

Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibition: Der neue duale Inhibitor gegen den Angiotensin-Rezeptor und die Peptidase Neprilysin senkt den Blutdruck und verbessert die Prognose bei Herzinsuffizienz. Eine Zulassung wird noch 2015 erwartet .

Renale Denervierung: Der Stellenwert der renalen Denervierung bei der Behandlung der therapieresistenten arteriellen Hypertonie ist weiterhin nicht gesichert.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag Primäre arterielle Hypertonie – Update 2015.

Aus der Zeitschrift DMW 7/2015.

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